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Kein Tempolimit – warum ist trotzdem eine Strafe möglich?

Deutschland ist auf der ganzen Welt für seine Autobahn bekannt. Dabei glauben viele Ausländer, dass wir auf der Autobahn so schnell fahren können, wie es das Auto zulässt. Doch in der Realität ist dem überhaupt nicht so. Denn das nicht vorhandene Tempolimit ist noch lange keine Lizenz zum Schnellfahren. Was viele nicht wissen: Auch, wenn es kein Tempolimit gibt, droht ein Bußgeld, wenn schneller als 130 km/h Richtgeschwindigkeit gefahren wird, obwohl die aktuellen Wetter- und Straßenbedingungen dies eigentlich nicht zulassen.

Mithaftung bei Überschreitung der Richtgeschwindigkeit mit Unfallfolge

Blinker setzen, Gas geben und mit 200 Stundenkilometern überholen: auf vielen deutschen Autobahnen kein Problem. Wer fährt, will schließlich ankommen und das möglichst schnell. Also freie Fahrt für freie Bürger? Immerhin gibt es viele deutsche Autobahnen, auf denen kein Schild die Geschwindigkeit vorschreibt.
Doch einfach Gas zu geben, birgt durchaus Tücken. Auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern – egal, ob dies durch das entsprechende Verkehrszeichen angezeigt wird oder nicht. Wer deutlich schneller fährt, begeht zwar weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit, doch passiert ein Unfall, droht dem Fahrer meist eine Mithaftung von bis zu 30 Prozent. Grund: Wegen der hohen Geschwindigkeit erhöht sich die vom Auto ausgehende Betriebsgefahr, wie die HUK-COBURG mitteilt.

Der Autofahrer, den sich die Rechtsprechung wünscht, hält sich an die Richtgeschwindigkeit. Dies gilt besonders für Nachtfahrten. Fährt jemand schneller und es kommt zum Unfall, liegt die Beweislast beim Schnellfahrer: Er muss beweisen, dass die Karambolage auch passiert wäre, wenn er sich an die Richtgeschwindigkeit gehalten hätte. Kann er das nicht, trifft ihn nach gängiger Rechtsauffassung automatisch ein Teil der Schuld. Welche Umstände zum Unfall führten, spielt dabei keine Rolle.
So ist die Richtgeschwindigkeit bei Autobahnunfällen – speziell beim Fahrspurwechsel von rechts nach links – besonders häufig ein Thema.

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Turbolader-Service: Woran merke ich, dass der Turbolader kaputt ist?

Die einen wissen gar nichts mit dem Pfeifen anzufangen, dass im Auto deutlich zu hören ist, wenn der Turbolader sich gerade auflädt, die anderen finden es total super. Wir zählen uns zu letzteren Leuten. Das Pfeifen eines Turbolader ist Musik in unseren Ohren! Doch wie merkt man überhaupt, dass der Turbolader nicht mehr so funktioniert, wie er sollte?

So erkennt man einen defekten Turbolader

Das Tückische: Ein Turbolader geht nicht nach einer bestimmten Zeit kaputt. Es handelt sich hier nicht um einen Bremsbelag, der nach einer gewissen Laufleistung des Autos oder Fahrweise des Autofahrers gewechselt werden muss. Ein Defekt an einem Turbolader oder der vollständige Ausfall eines Turbolader kann also nicht wirklich vorhergesehen werden. Umso wichtiger ist es, dass du erste Anzeichen und bestimmte Symptome erkennst und ernst nimmst. Wir helfen Autofahrern sofort weiter, wenn sie Probleme mit dem Turbolader ihres Autos haben oder einen möglichen Defekt befürchten. Also: Melde dich auch bei Vermutungen bei uns, getrost dem Motto „lieber einmal zu viel nachschauen“ – denn die Kontrolle deines Turboladers ist besser, als gar kein Pfeifen mehr zu hören.

Es gibt gewisse Symptome und Anzeichen, die auf einen Schaden oder Defekt an dem Turbolader deines Autos hindeuten. Vor allem bei folgenden Auffälligkeiten solltest du wach werden und unser Team kontaktieren:

- Allgemeiner und merklicher Verlust der Leistung des Motors
- Heller Rauch aus dem Auspuff
- Bläulicher Rauch aus dem Auspuff
- Schwarzer Rauch aus dem Auspuff
- Aussetzer des Turboladers während der Fahrt (aufgrund steigenden Ladedrucks)
- Pfeif- oder Schleifgeräusche
- Das Fahrzeug beschleunigt langsamer

Ein Schaden am Turbolader kann vermieden werden, wenn der Turbolader regelmäßig fachmännisch in einer Werkstatt überprüft und gewartet wird. Oft ist unreines Öl schuld an einem Schaden oder Defekt am Turbolader. Besitzer eines Autos mit Turbolader sollten deswegen darauf achten, dass sie hochwertiges Öl für ihr Auto verwenden. Auch das (lange und häufige) Fahren in hohen Drehzahlbereichen kommt einem Turbolader nicht zugute und kann dazu führen, dass ein Defekt am Turbolader auftritt. Häufige Schäden, die durch eine regelmäßige Wartung in einer Werkstatt vermieden werden können, sind:

- Fremdkörpern, die in die Turbine oder den Verdichter eindringen
- Verschmutzungen im Öl
- Mangelnde und unzureichende Ölversorgung
- Überhöhte Abgastemperaturen
- Verunreinigung des Gesamtsystems
- Verstopfte Rußpartikelfilter

Werden Defekte am Turbolader nicht rechtzeitig erkannt, untersucht und repariert, könnten sich Einzelteile oder Metallstücke vom Turbolader lösen und den Motor des Autos erheblich schädigen, weil sie in den Verbrennungsraum gelangen. Wir helfen dir gerne weiter, auch, wenn der Turbolader deines Autos bereits einen Defekt aufweist.

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Wie teuer war Tanken 2019 – und wie tanke ich günstig?

Nachdem die Kraftstoffpreise 2018 deutlich gestiegen waren, konnten sich Autofahrer im vergangenen Jahr zumindest über eine leichte Entlastung freuen. Doch was sollte man beachten, welche Tricks sollte man kennen, um auch in Zukunft günstig tanken zu können?

Günstiger Tanken 2019 – und in Zukunft

Ein Liter Super E10 kostete 2019 durchschnittlich 1,405 Euro und damit 2,3 Cent weniger als 2018. Auch Diesel wurde billiger: Der Preis sank im Durchschnitt um 2,1 Cent je Liter auf 1,262 Euro im Jahr 2019.
Für Autofahrer weniger erfreulich war die Preisentwicklung im Dezember. Wie die monatliche Marktauswertung des ADAC zeigt, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel im Dezember 1,387 Euro und damit 0,4 Cent mehr als im November. Für einen Liter Diesel mussten Autofahrer im Schnitt 1,272 Euro bezahlen, im Vormonat waren es noch 1,5 Cent weniger. Noch drastischer war der Anstieg der Spritpreise im Vergleich zur Vorwoche. Am 31. Dezember, zugleich der Tag mit den höchsten Preisen des vergangenen Monats, kostete ein Liter Super E10 im Schnitt 1,422 Euro, das sind 2,9 Cent mehr als noch sieben Tage zuvor. Für einen Liter Diesel musste man 1,313 Euro bezahlen, ein Anstieg gegenüber der Vorwoche um 2,7 Cent.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Dies geht auch mit speziellen Apps. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Zwischen 2 und 5 Uhr nachts bzw. morgens ist das Tanken am teuersten – nämlich um 10 Cent mehr als zur günstigsten Phase des Tages. Das liegt vor allem daran, dass zu später Stund keine freien Tankstellen mehr geöffnet haben. Diese gelten als die größten Konkurrenten der Tankstellen-Ketten und drücken deren Preise mit günstigen Sprit-Preisen tagsüber runter. Das kann nachts nicht mehr passieren und so können sich die Marken-Tankstellen ordentlich austoben. Die Freien Tankstellen bestimmen tagsüber Markt, während die günstigste Marken-Tankstelle im Umkreis dies in der Nacht tut, indem sie das Preisniveau festlegt.

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Vorsicht vor Betrügern – wie können Oldtimer-Fakes erkannt werden?

Hochwertige klassische Automobile entwickeln sich bei steigenden Oldtimerpreisen immer mehr zu Anlageobjekten. Das ruft verstärkt Betrüger auf den Plan. Doch mit speziellen Tools können die Kriminellen aufgedeckt und ihre Fakes erkannt werden.

Mit Kriminaltechnik gegen Oldtimer-Fakes

Nach Einschätzungen der Experten von TÜV Rheinland/FSP steigt die Zahl raffinierter Fälschungen in jüngster Zeit. Auf der Techno Classica in Essen stellten die Fachleute 2019 eine neue Methode vor, um solche Fälschungen besser entlarven zu können: „Manipulationen an Fahrgestellnummern können wir jetzt mit Hilfe des so genannten magnetooptischen Resonanzverfahrens schnell entlarven und gerichtsbelastbar dokumentieren“, erklärt Sebastian Hoffmann, Oldtimer-Experte bei der Fahrzeug Sicherheitsprüfung (FSP), einer Tochter von TÜV Rheinland. Der Klassiker-Fachmann und sein Team wenden das Verfahren als erste im Bereich Oldtimer an. Ursprünglich stammt das Verfahren aus der Kriminaltechnik.
„Kriminelle Profis zaubern in Hightech-Werkstätten beispielsweise aus einem 1973er normalen Porsche-F-Modell – Typ T, E oder S – leicht einen der begehrten, seltenen Carrera 2,7 RS, dessen Wert bis zu einer Million Euro betragen kann“, sagt Norbert Schroeder, Leiter Competence Center Classic Cars bei TÜV Rheinland, und ergänzt: „Obwohl äußerlich identisch, sind die Fahrzeuge von ihrer Wertigkeit völlig unterschiedlich, denn nur einer von beiden ist eben ein echter RS mit der Identität des Originals.“

Wie funktioniert das neue Verfahren? An der zu prüfenden Stelle erzeugen die Oldtimer-Spezialisten ein starkes Magnetfeld, das tief in das Material eindringt. Ein Filmstreifen macht über ein Lesegerät das Magnetfeld sichtbar. „Unregelmäßigkeiten im Materialgefüge, die auf Fälschungen hindeuten, aber auch Veränderungen von eingeschlagenen Ziffern und Buchstaben im Metall erkennen wir mit dieser Methode – zum Beispiel, wenn sich hinter der Ziffer 5 die ursprüngliche 4 verbirgt. Zudem analysieren wir Schriftbilder und beurteilen Typologien von Buchstaben-Zahlenkombinationen auf Typenschildern“, betont Hoffmann.
Die komplette Technik inklusive Laptop steckt in einem kompakten Köfferchen und ermöglicht so schnelle, mobile, zerstörungsfreie Checks. Das magnetoptische Resonanzverfahren kommt ursprünglich aus der Kriminaltechnik. Forensiker erkennen damit herausgeschliffene Seriennummern bei Waffen.
Darüber hinaus nutzen die Klassiker-Fachleute unter anderem auch Röntgenuntersuchungen, um Betrügern auf die Spur zu kommen. Die Durchstrahlung des Blechs macht großflächig Veränderungen oder Schweißarbeiten transparent. „Die Spektralanalyse lässt ferner Rückschlüsse auf das Alter des verwendeten Materials zu. Neu aufgebaute oder veränderte Fahrzeuge können wir so zweifelsfrei identifizieren“, unterstreicht FSP-Oldtimer-Spezialist Sebastian Hoffmann.

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Wie erkenne ich einen guten Verbandskasten fürs Auto?

Taugliches Verbandmaterial kann Leben retten und gehört in jedem Fahrzeug zur sicherheitsrelevanten Ausstattung. Nach einem Autounfall mit Verletzten kann die Hilfe während der ersten Minuten entscheidend sein. Deswegen sollten sich Autofahrer auf einen guten Verbandskasten verlassen können – doch wie erkennt man diesen?

GTÜ-Test: Das macht einen guten Verbandskasten aus

Bereits das Gesetz verpflichtet jeden Autofahrer, Verletzten im Rahmen der Möglichkeiten zu helfen. Effektive Hilfe setzt jedoch voraus, dass brauchbares Verbandmaterial an Bord ist. In Deutschland regelt das die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) im Paragraph 35h. Darauf achten auch die Prüfer bei der Kfz-Hauptuntersuchung und vermerken bei nicht vorhandenem Set oder überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum einen „geringen Mangel“.
An welcher Stelle im Fahrzeug das Set unterzubringen ist, schreibt die StVZO nicht vor. Ebenso wenig die äußere Form der Verpackung, also ob fester Kasten oder Tasche. Sie muss lediglich vor Staub, Feuchtigkeit sowie Kraft- und Schmierstoffen schützen. Hingegen legt die DIN 13164 den Inhalt der Sets fest. Neu seit der letzten Aktualisierung der Norm sind unter anderem Fingerkuppenverbände, zugeschnittene Pflasterstrips und Feuchttücher zur Reinigung unverletzter Haut.
Doch abgesehen vom normierten Inhalt zeigen die von der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung sowie dem ACE Auto Club Europa mit fachlicher Unterstützung eines Experten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) geprüften Erste-Hilfe-Sets deutliche Unterschiede.

Die Runde der Testkandidaten besteht aus zehn Sets in Kasten- und Taschenform zu Preisen zwischen fünf und 25 Euro, bezogen über den Einzelhandel oder das Internet. Gibt es bei der Qualität des Verbandmaterials mehr oder weniger Übereinstimmung – alles entspricht mittlerem Standard und ist zur Notversorgung zu gebrauchen – zeichnet sich in Sachen Dichtheit der Trend ab: Verbandkästen sind besser vor Umwelteinflüssen geschützt und stabiler als Taschen. Doch auch unter den Verbandkästen variiert die Qualität der Verschlüsse und Scharniere. Ähnliches gilt für die Beschichtungen und Reißverschlüsse der Sets in Taschenform.
Unserer Testsieger – der Kasten von Pearl – überzeugt unter anderem durch gute Abdichtung dank einer Doppelkante am Deckel, solide Verschlussteile und mit klar getrennten Verpackungssegmenten: Auf einen Blick ist ersichtlich, welches mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehene, sterile Verbandmaterial austauschpflichtig ist und welche unsterilen Komponenten sich, je nach Zustand, weiter verwenden lassen. Den Preis-Leistungssieger des Tests, das Set von Kalff, lobt der Experte des DRK unter anderem für seine mit leicht zu erfassenden Symbolen gestaltete Innenverpackung, die insgesamt gleichzeitig fest in der Außenhülle sitzt.
Eine weniger positive Figur in dieser Hinsicht gibt die etwas konfus und gegen herausfallende Einzelteile unzureichend gesicherte Innenverpackung der Holthaus-Tasche ab. Auf Kritik des DRK-Experten trifft auch die – vermutlich durch Hitzeeinwirkung verursachte – deutlich verzogene Innenverpackung des Verbandkastens vom Typ „Tecar“, einem weiteren Holthaus-Produkt.
Fazit des Tests: Verbandkästen bieten in der Regel eine stabilere und gegen Staub und Flüssigkeiten dichtere Außenstruktur. Verbandtaschen sind dafür kompakter und einfacher sowie flexibler im Auto zu verstauen. Mit Blick auf die großen Preisunterschiede der zehn geprüften Erste-Hilfe-Sets stellte sich heraus: Preiswert muss qualitativ nicht schlecht sein.

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Autoschlüssel weg – was nun?

Verloren, verlegt oder vielleicht sogar gestohlen? Wenn der Autoschlüssel unauffindbar ist, sollten die Besitzer schnell handeln, um potenziellen Dieben die Arbeit zu erschweren. Wichtig ist eine Information an die Versicherung und bei Verdacht auf Diebstahl auch eine Anzeige bei der Polizei.

So solltest du reagieren, wenn dein Autoschlüssel weg ist

Wer seinen Autoschlüssel vermisst, sollte als erstes prüfen, ob das Fahrzeug noch an seinem Platz steht und keine Wertsachen fehlen. „Gerade die elektronischen Schlüssel machen es Dieben leicht, das richtige Fahrzeug zu finden – einmal klicken genügt“, erklärt Karl Walter, Abteilungsdirektor Kfz-Schaden bei der R+V Versicherung. Wenn die Suche nach dem Schlüssel erfolglos bleibt, sollten Autofahrer ihn schnell bei einem Vertragshändler ihrer Automarke sperren lassen. Dieser bestellt einen Ersatzschlüssel und programmiert auch den Zweitschlüssel neu. Damit der Händler weiß, dass er mit dem rechtmäßigen Besitzer spricht, unbedingt einen Ausweis und die Fahrzeugpapiere vorlegen. In den Zulassungspapieren steht auch die Fahrgestellnummer, die für die Bestellung eines neuen Schlüssels wichtig ist.
Darüber hinaus sollten Autobesitzer den Verlust ihrer Kfz-Versicherung melden – auch wenn nur ein Schlüssel betroffen ist. „Kommt es in der Folgezeit zu einem Versicherungsfall, müssen die Besitzer in der Regel alle Originalschlüssel vorweisen“, so Karl Walter. Wer befürchtet, dass der Schlüssel gestohlen wurde, sollte das zudem der Polizei melden.
Weitere Tipps:

- Genau wie ihr Portemonnaie sollten Autofahrer auch Schlüssel niemals unbeaufsichtigt liegen lassen – etwa in Umkleide- oder Aufenthaltsräumen.
- Bei Dieben ebenfalls beliebt: Autoschlüssel unbemerkt aus Jackentaschen in Restaurants oder Kneipen ziehen. Für die Autofahrer kann das teuer werden, weil die Versicherung dann unter Umständen nur einen Teil des entstandenen Schadens zahlt.
- Den Ersatz- oder Notschlüssel nie im Auto aufbewahren. Zum einen nützt er nichts, wenn sich der Fahrer ausgeschlossen hat – zum anderen kennen auch Diebe solche Verstecke.
- Wird ein Autoschlüssel bei einem Wohnungseinbruch gestohlen, übernimmt mitunter die Teilkaskoversicherung die Kosten für Ersatzschlüssel und -schloss.

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Kfz-Versicherung: Wer darf mein Auto fahren und was kostet das mehr?

Manchmal macht es Sinn, das Steuer einer anderen Person zu überlassen – z. B. wenn man selbst zu müde, krank oder gar angetrunken ist. Doch darf ich meinen Autoschlüssel einfach so an jeden weiterreichen? In welchen Fällen ist das versicherungstechnisch in Ordnung – und wann nicht?

Eine nicht-versicherte Person ans Steuer lassen – besser nur in Notfällen

Grundsätzlich dürfen Personen nur dann einen Pkw nutzen, wenn der Halter sie als Fahrer im Kfz-Versicherungsvertrag angegeben hat. Fahrer können entweder namentlich benannt oder über die Zugehörigkeit zum Halter angegeben werden, z. B. als Partner oder volljähriges Kind. Daneben können Versicherungsnehmer auch eintragen lassen, dass ein größerer Fahrerkreis das Auto nutzen darf – beispielsweise alle „Personen über 23 Jahre“. Die Kfz-Versicherung wird in der Regel umso teurer, je mehr Personen als Fahrer eines Pkw eingetragen sind. Denn dadurch steigt statistisch das Unfallrisiko. Dürfen beliebig viele Fahrer den Pkw nutzen, verteuert sich die Kfz-Versicherung im Schnitt um 179 Prozent im Vergleich zu einem einzelnen Fahrer.
„Besonders wenn Fahranfänger in die Kfz-Versicherung der Eltern aufgenommen werden und dadurch der Beitrag steigt, lohnt sich ein Anbietervergleich“, sagt Dr. Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei CHECK24. „Die Aufschläge für junge Fahrer unterscheiden sich zwischen einzelnen Versicherern deutlich.“

Verursacht ein Fahrer einen Unfall, der nicht in der Kfz-Versicherung eingetragen ist, greift die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Trotzdem kann es teuer werden, wenn der Versicherungsnehmer falsche Angaben gemacht hat. In diesem Fall berechnet der Kfz-Versicherer den Beitrag für das betreffende Versicherungsjahr neu und fordert den Differenzbetrag nach. Je nach Versicherer können zusätzlich Vertragsstrafen beispielsweise in Höhe eines Jahresbeitrags fällig werden. Auch den unberechtigten Fahrer kann die Versicherung in Regress nehmen – bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz auch in voller Schadenshöhe.
Notfälle sind aber ausgenommen: Bekommt der Fahrer auf der Autobahn z. B. Kreislaufprobleme, darf er seinen Beifahrer den Pkw nach Hause fahren lassen. Fahruntüchtigkeit aufgrund von Alkohol zählt allerdings nicht als Notfall.
„Manche Assekuranzen versichern einen zusätzlichen Fahrer auch für einige Tage kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr“, sagt Dr. Tobias Stuber. „Soll bei der Fahrt in den Urlaub auch ein Bekannter ans Steuer, lohnt es sich, bei seiner Kfz-Versicherung nachzufragen.“

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Wann muss eigentlich das Motoröl ausgewechselt werden?

Viele Autofahrer vergessen, dass nach 10.000 bis 15.000 Kilometer ein Ölwechsel fällig ist. Erst wenn das Ölkännchen im Armaturenbrett zu leuchten beginnt, machen sie sich auf den Weg zu uns in die Werkstatt. Doch wer auf den rechtzeitigen Motorölwechsel, Getriebeölwechsel und Automatikgetriebeölwechsel verzichtet, muss mit teuren Schäden am Auto rechnen. Auch die eigene Sicherheit ist gefährdet, denn Öl wird sowohl beim Motor als auch beim Getriebe für einen – im wahrsten Sinne des Wortes – reibungslosen Ablauf benötigt.

Bei Motoren und Getrieben: Warum Öl so wichtig ist

Überall dort, wo Maschinen arbeiten und mechanische Bauteile Reibung, Bewegung und Hitze ausgesetzt sind, kommen Öle zum Einsatz. Im Fachjargon nennt man solche Öle auch Schmieröle – umgangssprachlich werden Öle häufig einfach nur Schmierstoffe genannt, obwohl sie nur eines von vielen Schmierstoffen sind. Diese Bezeichnungen treffen es ganz gut, denn Schmieröle dienen bei Motoren jeglicher Art, egal ob Flugzeug, Auto oder Schiff, der Verringerung von Reibung und sind deswegen die wichtigsten technischen Schmierstoffe. Durch die Verringerung von Reibung wird auch der Verschleiß verringert. Dies geschieht durch einen Gleitfilm, der vom Schmieröl zwischen den bewegten Flächen gebildet wird. „Einer der wichtigsten Aufgaben des Motoröls ist das Schmieren mechanischer Bauteile. Damit wird die Reibung zwischen beweglichen Bauteilen reduziert und der Verschleiß möglichst niedrig gehalten“, wird die Funktion von Motorölen im Auto-Wissensportal mein-autolexikon.de auf den Punkt gebracht. Motoröle machen die größte Einzelgruppe der Schmierstoffe aus: Sie machen 50 % der Gesamtmenge aller Schmierstoffe in Europa und etwa 32 % aller Schmierstoffe in Deutschland aus. Schließlich werden Motorenöle in so gut wie jedem Pkw und Lkw eingesetzt. Motorenöle dienen nicht nur der Schmierung und müssen weitere hohe Anforderungen der Motoren erfüllen. So schützen sie z. B. die sich gegeneinander bewegenden Motorteile vor Verschleiß, kühlen u. a. Kolben und Kurbelwelle und dispergieren (trennen) feste Fremdstoffe, Staub, Abrieb und Verbrennungsprodukte wie Ruß oder Asche.

So wichtig Schmieröle für Motoren sind, so wichtig sind sie auch für Schalt- und Automatikgetriebe. Auch hier schützen sie das Getriebe vor Verschleiß und Korrosion und arbeiten wie auch Motorenöle mit einem dünnen, aber wirkungsvollen Schmierfilm. Während man Motorenöle nach ungefähr 10.000 bis 15.000 Kilometer wechseln sollte, gelten bei Getriebeölen andere „Regeln“. So versprechen viele Fahrzeughersteller bei neueren Autos eine „Lebensdauerfüllung von Getriebeöl“. Dabei werden nur sechs bis acht Jahre für die Lebensdauer des Kfz veranschlagt. In der Praxis sieht es sowieso anders aus: Die Beanspruchung bestimmt den Zeitpunkt des Getriebeölwechsels. So kann der Ölwechsel für das Schalt- oder Automatikgetriebe bei dem einen Auto bereits nach 2 Jahren fällig sein und bei dem nächsten Wagen erst nach 6 Jahren. Mit der Zeit und je nach Beanspruchung des Autos und Getriebes verliert auch das Getriebeöl an Schmierfähigkeit, womit die so wichtige Wirkung des Öls nachlässt. Dann ist ein Besuch bei uns angebracht – wir helfen dir gerne weiter. Egal, ob Motorölwechsel, Schaltgetriebeölwechsel oder Automatikgetriebeölwechsel.

Wann muss das Motoröl/Getriebeöl gewechselt werden?

Wie bereits oben beschrieben, ist es nicht möglich, einen pauschalen und allgemeingültigen Zeitpunkt zum Ölwechsel zu nennen – sowohl beim Motoröl als auch beim Getriebeöl. Denn die Beanspruchung entscheidet über den Grad der Abnutzung und damit auch über die Viskosität des Schmiermittels. Verliert das Öl an Flüssigkeit, wird es zähflüssig und verliert somit an Schmierfähigkeit. Dies kann einen irreparablen Motor- oder Getriebeschaden bedeuten!
Wenn du eine ungefähre Angabe zum Ölwechsel möchtest: Nach 10.000 bis 15.000 Kilometern sollten Motorenöle gewechselt werden. Getriebeöle sollten nach 60.000 bis 100.000 Kilometern gewechselt werden. Doch: In beiden Fällen entscheiden die Fahrweise und die Beanspruchung des Autos, Motors und Getriebes über deren Abnutzung. Vielfahrer, die im Jahr überdurchschnittlich viel unterwegs sind, werden früher einen Check durchführen lassen müssen als Gelegenheitsfahrer. Ein regelmäßiger Check in der Werkstatt ist wichtig, um rechtzeitig erkennen zu können, wann/wenn ein Ölwechsel beim Motor und/oder Getriebe fällig ist.

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Verkehrssicherheit 2019: Sind die Straßen sicherer geworden?

Der ADAC hat seine Zahlen und Prognosen zu Verkehrsunfällen im Jahr 2019 veröffentlicht. Demnach sinkt die Zahl der Verkehrstoten deutlich. 3040 Menschen kamen 2019 bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben, was einen erfreulichen Rückgang um 7,2 Prozent bedeutet.

Niedrigster Stand an Verkehrstoten – Rückgang von Verletzten

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland wird laut einer aktuellen Prognose des ADAC im Jahr 2019 um etwa 7,2 Prozent auf 3.040 sinken. Dies wäre der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Der bisherige Tiefststand war 2017 mit 3.180 Verkehrstoten erreicht worden. Im Vorjahr waren 3.275 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Der diesjährige Rückgang ist bei allen Verkehrsbeteiligten zu verzeichnen – außer bei den Radfahrern. Aufgrund der deutlich gestiegenen Zahl schwerer Unfälle von Pedelec-Fahrern wird die Gesamtzahl der getöteten Radfahrer in diesem Jahr zunehmen.
Rückläufig ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden: Der ADAC erwartet für dieses Jahr etwa 297.000 Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen. Das entspricht im Vergleich zu 2018 einem Rückgang von 3,8 Prozent. Die Zahl der Verunglückten wird 2019 voraussichtlich bei 382.000 liegen. Das sind 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr.
Leicht zugenommen haben nach ADAC Schätzungen hingegen die polizeilich erfassten Verkehrsunfälle. Für 2019 rechnet der Club im Vergleich zum Vorjahr mit einem Anstieg um 0,9 Prozent auf rund 2.660.000 Unfälle.
Obwohl der deutliche Rückgang der Verkehrstotenzahl ein positives Signal ist, besteht laut ADAC unverändert großer Handlungsbedarf zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Sorgen bereiten vor allem die steigenden Zahlen von getöteten Radfahrern. So steigen immer mehr ältere Menschen aufs Fahrrad oder Pedelec. Aufgrund des Alters steigt jedoch das Risiko für schwere Verletzungen. Auch die Zunahme des Radverkehrs selbst sorgt für Handlungsdruck und zeigt, dass dringend ein Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur erfolgen muss.
Hoffnungen auf eine bessere Verkehrssicherheit durch die zunehmende Automatisierung bei Pkw werden in den nächsten Jahren noch nicht erfüllt werden können, da der Anteil dieser Fahrzeuge noch zu gering ist.

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Welche Gesetzesänderungen müssen Autofahrer 2020 erwarten?

Im Jahr 2020 treten wieder zahlreiche Neuerungen in Kraft. Autofahrer müssen mit einigen Gesetzesänderungen rechnen – diese werden den einen Autofahrer freuen, den anderen jedoch verärgern, wie der TÜV-Verband erklärt:

Höherer Umweltbonus für E-Fahrzeuge
Interessenten von Elektroautos können sich auf höhere Förderprämien freuen. Der Umweltbonus genannte Zuschuss bei E-Fahrzeugen bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro soll von 4.000 auf 6.000 Euro steigen. Bei Fahrzeugen mit einem Kaufpreis bis 65.000 Euro wird der Zuschuss auf 5.000 Euro erhöht. Bei Plug-in-Hybriden soll der Zuschuss auf 4.500 (Neupreis bis 40.000 Euro) bzw. 3.750 Euro (Neupreis 40.000 bis 65.000 Euro) steigen. Die angepasste Förderrichtlinie soll nach einer beihilferechtlichen Prüfung durch die EU-Kommission „so bald wie möglich in Kraft treten“.

Mindestalter für Moped-Führerschein sinkt
Der Bundestag hat Ende Oktober 2019 beschlossen, das Mindestalter zum Moped-Fahren dauerhaft zu senken. Mopeds sind motorisierte Zweiräder, die bis zu 45 km/h schnell sein dürfen. Jugendliche können in Zukunft bereits mit 15 Jahren den Moped-Führerschein machen. Allerdings darf jedes Bundesland selbst entscheiden, ob es die Neuregelung auch tatsächlich umsetzt. In den östlichen Flächenländern laufen bereits seit 2013 entsprechende Modellprojekte unter dem Stichwort „Moped mit 15“.

Strengere Verbrauchsmessung
Für die Typgenehmigung neuer Fahrzeugmodelle gilt ab dem 1. Januar 2020 die Pflicht zum Fuel Consumption Monitoring (FCM). Das heißt, bestimmte Verbrauchsdaten wie der Durchschnittsverbrauch oder die Häufigkeit elektrisch gefahrener Strecken wie beim Plug-in-Hybridauto müssen lebenslang gespeichert werden. Damit soll eine Abweichung des Typgenehmigungswertes und des realen Verbrauchs besser kontrolliert werden können.

Zahlreiche neue Verkehrsregeln
Im Laufe des Jahres 2020 treten eine Reihe neuer Verkehrsregeln in Kraft. Zuvor muss sich aber der Bundesrat noch abschließend mit der StVO-Novelle befassen. Einen Schwerpunkt bildet der Radverkehr. So wird das für Radler gefährliche Parken in zweiter Reihe sowie auf Geh- und Radwegen härter bestraft. Auch die bestehende Grünpfeilregelung soll erweitert werden. Vorgesehen ist, dass das Blechschild an Ampeln auch für Fahrradfahrer gelten soll, wenn sie von einem Radfahrstreifen oder Radweg aus rechts abbiegen wollen. Darüber hinaus ist ein eigenes Grünpfeilschild nur für Radler geplant. Kommunen können künftig Fahrradzonen einrichten, in denen nur Radfahrer erlaubt sind. Diese und alle weiteren geplanten Änderungen sind auf der Webseite des Bundesverkehrsministeriums abrufbar: https://www.bmvi.de/SharedD…/…/Artikel/StV/stvo-novelle.html

Abbiegeassistent für Lkw
Endlich mehr Sicherheit für Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmer: Für neue Lang-Lkw (18,75 m bis 25,25 m) wird die Ausstattung mit einem Abbiegeassistenten und mitblinkenden Seitenmarkierungsleuchten auf deutschen Straßen ab dem 1. Juli 2020 Pflicht. Abbiegeassistenten können dazu beitragen, schwere Unfälle an Kreuzungen mit Radfahrern zu verhindern. Für Bestandsfahrzeuge gilt eine Nachrüstpflicht ab 1. Juli 2022.

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Welche Gefahren verbergen sich unter Schneedecken auf Straßen?

Wenn die Straßen im Winter unter einer gleichmäßigen Schneedecke verschwinden, ist Vorsicht geboten. Denn was schön anmutet, kann sehr gefährlich sein: Schlaglöcher, Spurrillen und andere Straßenschäden können von Autofahrern nicht gesehen und erkannt werden. Aber auch Glatteis kann unter der weißen Schicht lauern. Es gilt wie so oft, die Geschwindigkeit den Straßen- und Sichtverhältnissen anzupassen.

Vorsicht auch vor Glatteis unter Schneedecken

Starke Schneefälle können im Winter den Straßenverkehr behindern. „Auf schneebedeckten Pisten gilt generell, langsam und vorausschauend fahren. Spurrillen und tiefe Schlaglöcher können zuschneien und zusätzlich das Fahrverhalten verändern“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Bei schneebedeckter Straße sind die Fahrbahnmarkierungen nicht zu sehen und möglicherweise nur eine schmale Gasse frei zu befahren. Dann ist besonders Rücksicht auf den Gegenverkehr zu nehmen. Beim Parken darauf achten, dass Räum- und Rettungsfahrzeuge nicht behindert werden. Außerdem Ein- und Ausfahrten, die vielleicht schlecht zu erkennen sind, nicht blockieren.
Eine weitere Gefahr: Unter dem Schnee können sich vereiste Flächen befinden. Auf rutschiger Fahrbahn verlängert sich ferner der Bremsweg erheblich. Trotz Assistenzsystemen wie ABS und ESP wird die Fahrphysik nicht außer Kraft gesetzt. Generell heißt es: vorsichtig und nicht abrupt lenken oder bremsen. Auf glatten Straßen ferner möglichst sanft anfahren, um das Durchdrehen der Räder zu vermeiden. Plötzliches Gasgeben oder wegnehmen des Tempos kann den Wagen ausbrechen lassen. Kommt das Fahrzeug ins Schleudern, Ruhe bewahren und gefühlvoll gegensteuern. Auch dann auf keinen Fall ruckartig lenken. Mehr Gewicht auf der Hinterachse verbessert die Traktion von Fahrzeugen mit Heckantrieb. Dazu eignen sich beispielsweise Sandsäcke.

Gibt es eine Schneekettenpflicht in Deutschland?

Generell gibt es keinen datierten Zeitraum, wann Schneeketten an den Winterreifen verwendet werden müssen. Auch sind Autofahrer bei einer bestimmten Wetterlage, wie z. B. Schnee oder Eis, nicht gezwungen, Schneeketten aufzuziehen. Das Einzige, was über Schneeketten entscheidet, ist das Straßenschild 268, das einen Reifen mit Schneekette auf blauem Hintergrund zeigt. Wenn Autofahrer dieses Schild sehen, dürfen sie die Straße im Winter nur mit Schneeketten befahren. Schneeketten können aber natürlich auch ohne Pflicht verwenden werdet, um besser voran zu kommen. In jedem Fall gilt: Mit Schneeketten darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden.
Lange gab es zwei verschiedene Arten von Schneeketten, die unterschiedliche Zwecke erfüllten. Mit der Spurkette (an den gelenkten Rädern montiert) sollte das Auto gegen seitliches Wegrutschen gesichert werden, während Antriebsketten (an den antreibenden Rädern) für das Vorankommen, z. B. beim Anfahren in tiefem Schnee, sorgten. Heute vereinen die meisten Schneeketten beide Unterstützungen der Winterreifen. Sie helfen kurz gesagt gegen Festfahren und Wegrutschen bei matschiger und zugeschneiter Fahrbahn. Wirklich Sinn machen Schneeketten jedoch nur in bestimmten, sehr „winterfreundlichen“ Regionen.

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Was sollten Autofahrer über Alkohol am Steuer wissen?

Gott sei Dank weiß jedes Kind mittlerweile: Alkoholisiert Auto fahren ist verboten. Auch die Promillegrenzen von 0,5 Promille sollte jedem Autofahrer in Deutschland geläufig sein. Doch es gibt einige Regeln und Verbote, die nicht jeder kennt. Wusstet du beispielsweise, dass auch der Beifahrer für die Trunkenheit des Fahrers verantwortlich gemacht werden kann?

Alkohol: Diese Regeln und Verbote sollten Autofahrer kennen

Für viele Menschen gehört der Schluck Wein beim Abendessen oder das kühle Bier nach der Arbeit einfach dazu und manch einer fühlt sich nach ein, zwei Gläsern immer noch als Herr des Geschehens. Doch: Der Eindruck täuscht nicht selten. Schon geringe Alkoholmengen genügen, um die Reaktionsfähigkeit drastisch einzuschränken.
Was viele nicht wissen: Schon bei Fahrauffälligkeiten – wie dem Fahren von Schlangenlinien oder zu dichtem Auffahren – drohen bereits ab 0,3 Promille ein Fahrverbot, Punkte und ein Bußgeld. Wer mit 0,5 Promille in eine Polizeikontrolle gerät, wird mit mindestens 500 Euro zur Kasse gebeten, darf sich mindestens einen Monat nicht ans Steuer setzen und kassiert zwei Punkte in Flensburg.
Ist ein Autofahrer mit mehr als 1,1 Promille unterwegs, geht der Gesetzgeber automatisch von absoluter Fahruntüchtigkeit aus. Wen die Polizei so antrifft, der muss sich für mindestens sechs Monate von seinem Führerschein verabschieden. Weitere Konsequenzen sind drei Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe. Bei solch einer Trunkenheitsfahrt wird der Führerschein entzogen. Seine Rückgabe muss bei der Straßenverkehrsbehörde beantragt werden.

Fahranfänger sollten berücksichtigen: Bis zum 21. Geburtstag beziehungsweise während der Probezeit ist Alkohol am Steuer absolut tabu. Auch Rad fahren und Alkohol passen nicht zusammen: Wer angetrunken einen Unfall verursacht, läuft ab 0,3 Promille ebenfalls Gefahr, seinen Führerschein zu verlieren. Ab 1,6 Promille muss auch ein Radfahrer mit einem Verfahren rechnen – unabhängig davon, ob er einen Führerschein besitzt.

Lieber nicht mit dem Versicherungsschutz spielen

Soweit die strafrechtliche Seite. War bei einem Unfall Alkohol im Spiel, kann sich das, wie die HUK-COBURG mitteilt, auch auf den Versicherungsschutz auswirken. Inwiefern hängt vom Blutalkoholspiegel und der individuellen Fahrtüchtigkeit ab. Also davon, ob der Fahrer eine Situation erkannt und angemessen reagiert hat. Wer Schlangenlinien gefahren ist, Autos gerammt hat oder von der Straße abgekommen ist, hat diese Grenze überschritten. Wie viel Alkohol zu Ausfallerscheinungen führt, ist bei jedem verschieden. Im Extremfall genügt ein Glas Sekt.
Lässt sich der Unfall eindeutig auf Alkoholkonsum zurückführen, greift in der Kfz-Haftpflichtversicherung die Trunkenheitsklausel. Sie befreit den Versicherer von seiner Leistungspflicht. Das heißt: Die Versicherung reguliert den Schaden des Opfers, nimmt aber den Unfallverursacher in Regress. Maximal 5.000 Euro kann sie sich vom Schädiger zurückholen.
In der Kasko-Versicherung kann sich der Versicherer auf Leistungsfreiheit berufen und nur einen Teil des Schadens oder gar nichts bezahlen. Bei 1,1 Promille gilt der Alkoholgenuss automatisch als unfallursächlich. Allerdings genügen auch geringere Mengen, um den Versicherungsschutz ins Wanken zu bringen. Die Gretchenfrage ist und bleibt die Ursächlichkeit für die Karambolage.

Auch wer bei seinem alkoholisierten Trinkkumpan ins Auto steigt, muss bei einem Unfall mit Konsequenzen rechnen. Wird der Beifahrer verletzt, können seine Ansprüche gekürzt werden, die er im Normalfall gegen den Verursacher gehabt hätte. Dies gilt zum Beispiel für das Schmerzensgeld. Die Rechtsprechung unterstellt hier, dass ein Beifahrer, der sich zu einem Betrunkenen ins Auto setzt, sich selbst gefährdet und die Verletzungsfolgen dadurch mit verursacht hat. Selbst am Morgen nach einer fröhlich durchzechten Nacht ist der Alkohol immer noch ein Thema. Schließlich dauert es um die zehn Stunden, bis ein Promille Alkohol im Körper abgebaut wird. Im Zweifelsfall empfiehlt sich der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel.

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Was ändert sich 2020 im Straßenverkehr für Autofahrer?

Das neue Jahr bringt für Verkehrsteilnehmer auch in 2020 neue Regelungen, Gesetze und Beschlüsse – etwa Änderungen an der Straßenverkehrsordnung (StVO). Auch einige Bußgelder für Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr haben sich erhöht.

2020: Diese StVO-Änderungen müssen Autofahrer kennen

Der ADAC informiert über Neuerungen und Änderungen im Straßenverkehr 2020 – unter anderem sind diese wichtigen Neuerungen geplant: härtere Strafen für das Durchfahren der gebildeten Rettungsgasse, höhere Bußgelder für Halten in zweiter Reihe (55 Euro) und mehr Rechte und Schutz für Radfahrer.
Neu ist auch die Möglichkeit zur dauerhaften Absenkung des Mindestalters beim Führerschein der Klasse AM auf 15 Jahre. Diese Änderung trat zum 6.12.2019 in Kraft. Ob und wie die einzelnen Bundesländer die Regelung umsetzen, wird das Jahr 2020 zeigen. Außerdem wird es im nächsten Jahr voraussichtlich eine höchstrichterliche Klärung im VW-Abgasskandal geben. Zudem sind erste Ergebnisse der laufenden Musterfeststellungsklage gegen VW zu erwarten.
Auch im Bereich Elektromobilität tut sich 2020 einiges. Der aktuelle Zuschuss für E-Autos unter 40.000 Euro soll von 4.000 auf 6.000 Euro und für Plug-In-Hybride von 3.000 auf 4.500 Euro steigen. Für Autos (Listenpreis über 40.000 bis maximal 65.000 Euro) ist ein Umweltbonus von 5.000 Euro für rein elektrische und 3.750 Euro für Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge geplant. Der Umweltbonus wird weiterhin jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und von der Industrie finanziert. Außerdem will die Bundesregierung mehr öffentlich zugänglichen Ladestationen. Statt aktuell 21.100 sollen es in den nächsten zwei Jahren rund 50.000 werden.
Eine Universalschlichtungsstelle des Bundes soll zum 1. Januar 2020 die Arbeit aufnehmen: Damit sollen Streitigkeiten außergerichtlich beigelegt werden können, für die es keine branchenspezifische private oder behördliche Verbraucherschlichtungsstelle gibt.

Wichtige Änderungen im Ausland:

Spanien
Höchstgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften (bei Straßen mit einer Spur je Fahrtrichtung) soll landesweit auf 30 km/h begrenzt werden.
Wer auf Schnellstraßen (90 km/h) ab 21 km/h zu schnell unterwegs ist, muss statt bisher 100 Euro eine Buße von 300 Euro zahlen.

Italien
Kindersitze in inländischen Pkw müssen bereits mit Alarmsystemen ausgestattet sein. Sanktionen sollen frühestens ab März 2020 verhängt werden.
Handyverstöße werden härter geahndet: Das Bußgeld steigt auf über 400 Euro. Außerdem droht ein Fahrverbot von sieben bis 30 Tagen. Im Wiederholungsfall sind sogar bis zu drei Monate möglich.

Großbritannien
Verschärfung der Handynutzung am Steuer: Zukünftig darf das Telefon nicht mehr in die Hand genommen werden. Sonst drohen bis zu 200 Pfund Strafe oder sechs Punkte.
In Bristol sollen nach einem strengen Luftreinhalteplan alle Dieselfahrzeuge in Privatbesitz ab März 2021 zwischen 7.00 und 15.00 Uhr aus der Innenstadt verbannt werden.
Für die Londoner Umweltzone (LEZ) gelten ab dem 26. Oktober 2020 strengere Emissionsnormen für schwerere Fahrzeuge.
Auf Gehwegen zu parken ist aktuell nur in London untersagt. Schottland möchte dies in 2020 nun ebenfalls verbieten.

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Wie parke ich richtig bei Schnee und Glätte?

Dass im Winter beim Autofahren einige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind, dürfte den meisten Fahrzeuglenkern bekannt sein. Doch auch richtiges Parken in der kalten Jahreszeit will gekonnt sein.

Bei Schnee und Glätte sollte umsichtig geparkt werden

Bei Schnee und Glätte sollte man seinen Wagen nicht ohne Weiteres an dafür vorgesehenen Stellen zurücklassen, wie man es an wärmeren Tagen kann. Vielmehr gilt es darauf zu achten, dass das abgestellte Fahrzeug nicht gegebenenfalls Räumfahrzeugen im Weg steht, wie das Goslar Institut schreibt. Das bedeutet: Eine während der übrigen Jahreszeit passende Parklücke kann im Winter wegen möglicher Behinderung des Winterdienstes fürs Parken ausscheiden. Am Straßenrand sollten Autos an kalten Tagen zudem nur auf einer Straßenseite geparkt werden. Denn versetzt abgestellte Fahrzeuge können dem Räumdienst ebenfalls seine Arbeit erheblich erschweren.
Grundsätzlich ist beim Parken im Winter immer darauf zu achten, dass für den fließenden Verkehr ausreichend Platz auf den Straßen bleibt – am besten auch dann, wenn ein Fahrzeug mal ins Rutschen gerät. Deshalb verbietet sich ebenfalls Dauerparken auf engen Verkehrswegen. Und aus eigenem Interesse sollte man beim Parken im Winter ferner daran denken, dass Salz und Splitt von vorbeifahrenden Fahrzeugen aufgewirbelt werden können: Das heißt, je geringer das Risiko, dass der Lack des eigenen Autos durch solche winzigen „Geschosse“ malträtiert wird, desto besser.
Ebenfalls ganz oben auf der Liste der wichtigen Winterparkregeln steht, sich zu merken, wo genau man sein Fahrzeug zurückgelassen hat. Das mag sich für Flachländer seltsam anhören, doch wer schon einmal erlebt hat, dass nach nächtlichem Schneefall am nächsten Morgen sein Auto unter einer durchgängigen Schneedecke verschwunden war, weiß wovon die Rede ist. In einem solchen Fall gehört eine präzise Standortbeschreibung zu wichtigen Informationen für den Räumdienst – und verhindert unbeabsichtigte Beschädigungen des Fahrzeugs beim Schneeräumen. Wenn der Winterdienst nicht hilft, muss das Fahrzeug im Bedarfsfall selbst vom Schnee befreit werden. Um dafür gerüstet zu sein, empfiehlt es sich, einen Handfeger und eine Schaufel griffbereit aufzubewahren.
Zum Schutz des Äußeren seines Autos vor den Witterungsunbilden im Winter kann man zu einer sogenannten Laternengarage greifen. Eine solche Schutzfolie muss jedoch so befestigt werden, dass sie auch bei Wind da bleibt, wo sie hingehört. Wem das zu aufwändig erscheint, dem kann alternativ eine Abdeckung für die Frontscheibe helfen, um diese morgens schneller von Schnee und Eis zu befreien. Dafür bieten sich ebenfalls Enteisungssprays an. Denn vor dem Losfahren ist immer sicherzustellen, dass die ersten Meter nicht im „Blindflug“ mit vereisten Scheiben zurückgelegt werden.
Wird das Auto im Winter auf einem abschüssigen Untergrund abgestellt, sollte möglichst die Lenkung in Richtung Straßenrand eingeschlagen werden. So wird gewährleistet, dass ein Fahrzeug, wenn es auf glattem Untergrund ins Rutschen gerät, etwa bei Tauwetter, nicht die Fahrbahn beeinträchtigt oder gar blockiert. Besser man sucht sich gleich einen ebenen Parkplatz. Ist ein solcher nicht zu ergattern, sollte man an Steigungen oder Gefällen das Auto immer zusätzlich mit der Handbremse sichern.
Eine nicht zu vernachlässigende Gefahr für das eigene Auto an winterlichen Tagen stellen Schneeanhäufungen dar, die sich insbesondere bei geräumten Straßen an deren Rändern auftürmen. Sind diese Haufen richtig zusammengedrückt und eventuell noch vereist, kann man sein Auto daran beschädigen, wenn man achtlos dagegen fährt. Zudem können sich in solchen Schneehaufen Gegenstände verbergen, wie etwa Begrenzungen von Parkplätzen oder Absperrungen, die leicht Beulen oder Kratzer am Fahrzeug verursachen. Deshalb sollte man gerade auch beim Rangieren in oder aus Parklücken auf solche Schneehaufen achten. Sie bergen zudem die Gefahr, dass Schnee in den Motorraum gelangt, wenn man in solche Anhäufungen hineinfährt. Dieser Schnee schmilzt am warmen Motor zunächst zu Wasser, das, wenn es wieder gefriert, Schäden hervorrufen kann.

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Wer kommt für ein geklautes Auto auf, was ersetzt die Versicherung?

Wenn das eigene Auto gestohlen wird, ist der Schock erstmal groß. Fragen wie „Was muss ich nun tun?“ und vor allem „Springt meine Versicherung jetzt ein und hilft mir?“ tun sich auf. In diesem Beitrag gibt es die Antworten.

Autoklau und Versicherung – das solltest du wissen

Die Zahl der Autodiebstähle ist nach den Erhebungen der Versicherer auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Dennoch kamen im vergangenen Jahr in Deutschland mehr als 15.000 kaskoversicherte Autos abhanden, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ermittelte. Zum Vergleich: Mitte der 90er-Jahre registrierte die Versicherungsbranche noch rund 100.000 Diebstähle pro Jahr. Im Gegensatz zu dem Abwärtstrend beim Autoklau erhöhte sich nach Angaben des Verbandes hingegen der wirtschaftliche Schaden für die Bestohlenen: Laut dem Kfz-Diebstahlreport des GDV zahlten die Versicherer für jeden Diebstahl im Durchschnitt mehr als 19.800 Euro. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent. Insgesamt verursachten Autodiebe demnach 2018 Schäden von 298 Millionen Euro.

Steht das Auto nicht mehr dort, wo sein Fahrer es zuletzt abgestellt hat, drängt sich den Betroffenen nach dem ersten Schock sogleich die Frage auf, was als Nächstes zu tun ist. Grundsätzlich empfiehlt es sich, nach Entdecken des Diebstahls möglichst schnell zu handeln: Die Polizei muss verständigt werden, damit sie nach dem gestohlenen Fahrzeug fahnden kann. Gleich danach sollte der zuständige Versicherer informiert werden, wie das Goslar Institut schreibt.
Bei einem Fahrzeugdiebstahl ersetzt die Teilkaskoversicherung den entstandenen Schaden. Auch wer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, wird entschädigt, denn die Teilkasko ist automatisch in der Vollkasko inbegriffen. Auf den persönlichen Schadenfreiheitsrabatt habe ein Autodiebstahl keinen Einfluss, versichert der GDV. Erstattet wird dem Versicherungskunden der sogenannte Wiederbeschaffungswert: Das ist die Summe Geld, die der Kunde benötigt, um sich ein gleichwertiges Fahrzeug wie das entwendete kaufen zu können. Davon wird allerdings die jeweilige Selbstbeteiligung abgezogen.
Wer lediglich über eine Kfz-Haftpflichtversicherungs-Police verfügt, geht hingegen leer aus, wenn sein Fahrzeug geklaut wurde. Das ist vermutlich unter anderem einer der Gründe, warum rund 85 Prozent aller Pkw-Fahrer eine Kaskoversicherung abschließen. Diese kommt auch für Schäden auf, wenn Autoknacker ein Fahrzeug aufbrechen und Teile daraus stehlen. Für den Diebstahl fest verbauter Autoteile zahlt die Teilkaskoversicherung. Sie ersetzt auch eine beim Diebstahl eingeschlagene Autoscheibe.

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Warum müssen Fahrzeuge komplett von Eis und Schnee befreit werden?

Wenn die Temperaturen fallen, haben Pkw- und Lkw-Fahrer eine besondere Sorgfaltspflicht: Vor Fahrtbeginn müssen sie sicherstellen, dass ihre Fahrzeuge gründlich von Schnee und Eis befreit sind. Sonst bringen sie sich und alle anderen Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

Deswegen müssen Fahrzeuge komplett von Eis und Schnee befreit werden

Für den Lastkraftverkehr eine besondere Herausforderung, müssen die Fahrer ihr Fahrzeug doch mitunter in vier Meter Höhe kontrollieren. „Im Winter werden auf Raststätten und Autohöfen meist Gerüste aufgebaut, damit die Fahrer ihre Lkw gründlich kontrollieren und gegebenenfalls reinigen können“, sagt Thorsten Rechtien, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. „Aufgrund von Stress und Zeitdruck kommen aber immer wieder einige dieser Pflicht nicht nach. Ein grob fahrlässiges Verhalten, das gerade bei Lkw dramatische Folgen haben kann.“
Mehr als 100 Liter Wasser auf Lkw-Planen möglich So können sich auf einer Lkw-Plane mehr als 100 Liter Wasser ansammeln und über Nacht zu Eis gefrieren. Bei Kurvenfahrten und Bremsmanövern etwa verwandeln sich solche Eisplatten in überaus gefährliche Geschosse, die Windschutzscheiben durchschlagen oder abrupte Ausweichmanöver des nachfolgenden Verkehrs zur Folge haben können. Zudem sind Radfahrer und Fußgänger herabfallenden Eisplatten schutzlos ausgeliefert. „Wer sein Fahrzeug nicht von Schnee und Eis befreit, begeht grundsätzlich eine Ordnungswidrigkeit. Kommt es durch diese zu Unfällen, bei denen Menschen zu Schaden kommen, liegen Straftaten vor. Dann sprechen wir beispielsweise von fahrlässiger Körperverletzung und im Extremfall von fahrlässiger Tötung“, so Rechtien.
Auch die Folgen von vermeintlich geringen Schneemengen auf dem Dach können gravierend sein. Beim Beschleunigen kann es durch den Fahrtwind zu regelrechten Schneewolken kommen, die dem nachfolgenden Verkehr die Sicht nehmen. „Großen Abstand zu halten ist das Einzige, was betroffene Verkehrsteilnehmer in diesem Fall tun können“, rät der Experte. Auf keinen Fall versuchen, das betreffende Fahrzeug zu überholen. Das Risiko, beim Überholen von herabfallendem Eis und Schnee getroffen zu werden, ist viel zu groß.
Für alle Autofahrer gilt: Wird das Dach nicht von Schnee befreit, dem droht ein Bußgeld von 25 Euro. Wird nur ein „Guckloch“ in der Frontscheibe freigekratzt, macht das 10 Euro Strafe. Wer mit zugeschneitem Kennzeichen unterwegs ist, muss 5 Euro zahlen.

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Parkplätze und Parkhäuser: Gilt hier rechts vor links?

Viele Autofahrer glauben, dass auf einem Parkplatz die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ gilt. Doch Gerichte sind da anderer Meinung, selbst wenn ein Schild auf die geltende Straßenverkehrsordnung hinweist.

„Rechts vor links“ gilt auf Parkplätzen grundsätzlich nicht

„Hier gilt die StVO“: Diese Hinweisschilder stehen fast immer vor Parkplätzen und Parkhäusern. Doch greift dann auch "rechts vor links" – oder nicht?
„Zwar gilt auf allen frei zugänglichen öffentlichen Flächen, und dazu gehören auch ein Supermarkt-Parkplatz oder das öffentliche Parkhaus, die Straßenverkehrsordnung. Jedoch geht damit nicht automatisch einher, dass Autofahrer rechts vor links befolgen müssen“, erklärt Anka Jost, Kfz-Verkehrsexpertin bei der R+V24-Direktversicherung. „Das Vorfahrtsrecht besteht auf Parkplätzen nur, wenn die Fahrspuren eindeutig festgelegt und markiert sind und so Straßencharakter haben.“
Ist der Parkplatz nur eine große freie Fläche mit markierten Parkbuchten, gelten die Vorfahrtsregeln nicht. Erst wenn richtige Straßen eingezeichnet sind, greifen auch wieder die Vorfahrtsregeln. Ein Beispiel dafür sind Verbindungen zwischen mehreren Parkplätzen mit Straßenmarkierungen oder baulicher Abgrenzung, etwa mit Bordsteinen. „Auf jedem Parkplatz gilt jedoch die wichtigste Verkehrsregel: An das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme sollten sich Autofahrer unbedingt halten“, so die Verkehrsexpertin. Das bedeutet: Schrittgeschwindigkeit fahren, ständig bremsbereit sein und auf ein- und ausparkende Fahrzeuge achten.
Wer das außer Acht lässt, könnte bei einem Zusammenstoß für den Schaden aufkommen müssen oder eine Teilschuld bekommen – egal, ob er von rechts oder links gekommen ist.

Parkplätze werden juristisch nicht auf „Straßen“ anerkannt

Rechts vor links gilt immer dann, wenn kein anderes Verkehrszeichen die Vorfahrt regelt, das weiß jeder Autofahrer. Folglich müsste es auf einem Parkplatz nicht anders aussehen, oder? – Tut es aber. Denn ein Parkplatz wird in Gerichtsurteilen regelmäßig nicht als „Straße“ betrachtet. Die „Rechts vor Links“-Regel gilt jedoch nur auf Straßen. Selbst wenn auf einem Parkplatz das Schild „Hier gilt die StVO“ angebracht ist, gilt diese meist nicht und somit greift auch die Regel „Rechts vor links“ nicht. Denn: Die Vorfahrtsregelung gilt nur auf Straßen – und Parkplätze werden von den meisten Juristen nicht als solche angesehen. Somit gilt auf einem Parkplatz der allgemeine Grundsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme, Paragraf 1 der StVO: „(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ Auf einem Parkplatz sollte deshalb Rücksicht genommen und z. B. per Handzeichen die Vorfahrt geregelt werden.

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Warum sind Inspektionen in der Kfz-Werkstatt so wichtig?

Wer sein Auto regelmäßig vom Fachmann auf Mängel überprüfen lässt, braucht weder die gesetzlich vorgeschriebene Hauptuntersuchung noch seine Sicherheit auf der Straße fürchten. Inspektion und Wartung bei uns sind genau der richtige Weg, um dein Auto immer top in Schuss zu halten.

Deswegen sind Inspektion und Wartung so wichtig

Die meisten Deutschen legen tausende Kilometer im Jahr mit ihren Autos zurück. Meistens geht es nur dann in die Werkstatt, wenn ein Lämpchen aufleuchtet und etwas kaputt ist. Doch dann kann es bereits zu spät sein! Wer sein Auto nicht regelmäßig professionell inspizieren lässt, setzt sich und anderen Verkehrsteilnehmern womöglich einer großen Gefahr aus. Die meisten Defekte sind nicht von außen erkennbar und erfordern einen geschulten Blick in der Werkstatt. So erkennen unsere bestens ausgebildeten Mitarbeiter dank professionellen Werkzeugen meist schon nach kurzer Zeit, wo der Schuh drückt. Eine regelmäßige Wartung in unserer Werkstatt ist auch wichtig, damit du beim Termin zur Hauptuntersuchung nicht plötzlich dein blaues Wunder erlebst. Wenn du dein Auto regelmäßig inspizieren und warten lässt, ist die Chance sehr hoch, dass es ohne größere Mängel durch die HU kommt. Wie ärgerlich wäre es denn, wenn du überraschend ohne Auto da stehst, weil es keine Plakette bekommen hat?

Bei einer Inspektion nach Vorgaben des Fahrzeugherstellers überprüfen wir sämtliche Komponenten und sicherheitsrelevante Systeme – ob Motor, Elektronik oder Bremsen. Wenn etwas gemacht werden muss, setzen wir uns schnellstmöglich mit dir in Verbindung und tauschen Verschleißteile gegen Ersatzteile in bester Originalqualität aus. Auch Flüssigkeitswechsel oder das einfache Auffüllen übernehmen wir gerne für dich.
So erhältst du den Wert und die Sicherheit deines Autos, bekommst Einträge in das Serviceheft und hast auch beim Wiederverkauf gute Argumente in der Hand. Denn ein gepflegtes Auto, das regelmäßigen Wartungen und Inspektionen unterzogen wurde, glänzt mit dem Status „scheckheftgepflegt“ und wird damit viele potenzielle Käufer überzeugen können. Scheckheftgepflegt bedeutet, dass der Besitzer des Autos alle wichtigen Wartungen gemäß den Richtlinien des Autoherstellers durchführen lassen hat. Nach den Richtlinien des Autoherstellers heißt wiederum, dass alle bestimmte Zeit- und KM-Intervalle (je nach Verschleißteil) eingehalten wurden. Bei einem solchen Auto kann sich also jeder sicher sein, dass relevante Wartungen und Kundendienste regelmäßig durchgeführt wurden.

Unser fachkundiges Personal führt alle Inspektionen stets nach Herstellervorgabe durch. Das heißt, dass du bei uns keinen Garantieverlust bei Serviceleistungen nach Herstellervorgabe zu befürchten hast!

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Wie reagiere ich richtig bei Blitzeis?

Blitzeis ist eines der schlimmsten Wetterszenarien für Autofahrer. Dabei handelt es sich um Regen oder Nebel, der in Sekundenschnelle am Boden gefriert und eine spiegelglatte Eisschicht bildet. Schwerste Unfälle, nicht selten mit tödlichem Ausgang, sind die Folge. In diesem Beitrag erfahren Autofahrer, wie sie sich gegen die Gefahr wappnen können.

Tipps und Tricks: Das sollten Autofahrer bei Blitzeis beachten

Blitzeis ist eine noch gefährlichere Sache, als „normales“ Glatteis. Während Glatteis sich langsam und über einen längeren Zeitraum bildet, entsteht Blitzeis – wie der Name es schon verrät – blitzschnell auf den Straßen und somit ohne Vorbereitungs- und Bedenkzeit beim Autofahrer. Wenn die Bodentemperatur der Straße unter Null Grad Celsius liegt und sich dann durch Regen oder Nebel Wasser ansammelt, kann schnell Blitzeis entstehen. Innerhalb kürzester Zeit kann Blitzeis die Autofahrt so zu einer gefährlichen Rutschpartie machen. Um das zu verhindern, gibt es einige Tipps und Tricks, die Reifen-Expertin Sarah Krull von reifen.com kennt:

- Wettermeldungen beachten! Informieren Sie sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Straßenverhältnisse. Tage mit Temperaturen um den Gefrierpunkt sind besonders kritisch. Lassen Sie Ihr Auto stehen und verschieben Sie – wenn möglich – Ihre Fahrt.
- Typische Gefahrenpunkte kennen! Blitzeis bildet sich bevorzugt an Stellen, die verschattet oder der Witterung stark ausgesetzt sind – wie Waldschneisen, Bergkuppen oder Brücken. Fahren Sie hier besonders vorausschauend, mit genügend Abstand zum Vordermann.
- Auf Warnzeichen achten! Es gibt Hinweise auf Blitzeisgefahr in der Natur – beispielsweise Nebel, der sich als Raureif an den Bäumen niederschlägt. Weitere Warnzeichen sind leisere Reifengeräusche, eine weichere Lenkung, das Durchdrehen der Antriebsräder oder eine ungewöhnliche Spiegelung des Scheinwerferlichts auf der Straßenoberfläche.
- Nebenstrecken meiden! Bleiben Sie – sofern machbar – auf den Hauptverkehrswegen, denn diese haben Vorrang bei den Winterdiensten. Wenn Sie in eine Nebenstraße abbiegen: Rechnen Sie stets damit, dass deren Fahrbahn noch vereist sein könnte.
- Richtige Bereifung! Bei winterlichen Straßenverhältnissen sind Winterreifen Pflicht. Wer sich nicht daran hält und einen Unfall verursacht, riskiert nicht nur ein Bußgeld und Punkte in Flensburg, sondern darüber hinaus seinen Versicherungsschutz.

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Warum ist Autofahren im Winter so stressig?

Zahlreiche Ursachen führen im Winter zu Stresssituationen bei Autofahrern. Einer aktuellen Umfrage nach passt dementsprechend nahezu jeder Verkehrsteilnehmer sein Fahrverhalten an. Aber: Nur ein Drittel aller Fahrer überprüft regelmäßig Profiltiefe und Luftdruck der Reifen, was in der kalten Jahreszeit jedoch besonders wichtig ist.

Im Winter Fahrverhalten anpassen und Reifen prüfen

Eine repräsentative Studie von forsa im Auftrag von Continental hat ergeben, dass sich fast jeder Autofahrer in Deutschland im Winter durch Alltagssituationen im Straßenverkehr gestört oder gestresst fühlt. An Nummer eins der Störfaktoren liegt mit 66 Prozent Blendung durch den Gegenverkehr, dicht gefolgt von Fußgängern in dunkler Kleidung, Radfahrern ohne Licht und die allgemein schlechte Sicht. Um diesen Stressfaktoren entgegenzuwirken, passen 95 Prozent der befragten Autofahrer ihr Fahrverhalten in den Wintermonaten an, indem sie langsamer beziehungsweise vorausschauender fahren oder einen größeren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten. Nur rund ein Drittel der Befragten weiß, dass ein Reifen mit optimalem Luftdruck und ausreichender Profiltiefe für mehr Sicherheit auf der Straße und weniger Stress sorgen kann.
Befragt wurden über 1.000 Autofahrer, die mehrmals im Monat Auto fahren. Neben den Störfaktoren wurden sie auch zu Gegenmaßnahmen befragt. Dabei zeigte sich, dass – neben dem angepassten Fahrverhalten – das regelmäßige Säubern der Windschutzscheibe die häufigste Gegenmaßnahme ist. Fahrerassistenzsysteme genießen nur bei jedem Zehnten volles Vertrauen. „Angepasstes Fahrverhalten ist sicherlich das A und O, um vielen der genannten Faktoren entgegenzuwirken. Dass sich allerdings nur ein Drittel der befragten Autofahrer der Wichtigkeit von Profiltiefe und dem Reifendruck bewusst ist, ist bedenklich. Ausreichend Profiltiefe und der richtige Reifendruck können im wahrsten Sinne des Wortes Leben retten – vor allem im Winter,“ erklärt Andreas Schlenk, Reifentestexperte bei Continental. Ein unabhängiger Bremstest des Magazins AutoBild aus dem Monat August 2019 bestätigt diese These: Dabei zeigte sich, dass der Bremsweg bei 120 km/h auf nassen Straßen mit abgefahrenen Reifen dreimal so lang ist wie mit neuen Reifen. Abgefahren bedeutete im Test etwas mehr als 1,6 Millimeter und damit mehr, als der Gesetzgeber mindestens vorsieht.

 

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Akku, Reichweite, Ladung: Wie verhalten sich Elektroautos im Winter?

Fahren im Winter stellt Elektroautos und E-Scooter vor besondere Herausforderungen. Nicht nur das Laden der Batterie unterliegt speziellen Bedingungen, auch das Anfahren auf Eis und Schnee ist bei E-Mobilen anders als auf trockener Fahrbahn. Was im Einzelnen wichtig ist, erfährst du in diesem Artikel.

Stromer im Winter: Das sollte beachtet werden

Krasse Zahlen: Die Experten vom ADAC haben ermittelt, dass die Reichweite eines Elektroautos im Winterbetrieb 50 Prozent geringer ist. Denn bei niedrigen Temperaturen benötigen nicht nur Lüftung und Fahrzeugbeleuchtung mehr Energie als im Sommer. Zusätzlich ziehen Innenraum-, Heck- und Frontscheiben- sowie Sitz- und Lenkradheizung Energie aus dem Akku. Was für Elektroautos allgemein gilt – nämlich immer eine Reichweitenreserve mit einzuplanen – ist in der kalten Jahreszeit daher umso wichtiger. Batterien verfügen bei Kälte generell über weniger Kapazität. Außerdem: Niedrige Temperaturen reduzieren nicht nur die Reichweite, sondern können auch die Ladezeit verlängern. Ein Tipp: Das E-Auto bereits beim Laden heizen, dann kommt die Energie über das Ladekabel und nicht aus der Antriebsbatterie.
Auch das Fahren selbst ist bei einem Stromer mit seinem direkten Drehmoment im Winter tückischer. Gerade beim Anfahren sollte man daher in den Eco-Modus schalten, weil der Motor dann nur eine verringerte Kraft auf die Räder überträgt und das Auto damit besser – und auch sparsamer – vorankommt.
Für E-Scooter gilt zum Teil Ähnliches: Auch hier sinkt bei niedrigen Temperaturen die Reichweite des Akkus. Dieser hält zwar laut Hersteller einer Temperatur bis zu minus 20 Grad Celsius stand, sollte aber in beheizten Räumen geladen werden. Für einen besseren Grip auf der Fahrbahn ist es ratsam, eine geringere Geschwindigkeitsstufe bzw. – falls vorhanden – eine Antriebsunterstützung vorzuwählen. Hilfreich ist es auch, den Luftdruck in den Reifen zu senken.
Für die Fahrweise empfiehlt es sich generell, die Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anzupassen und sich auf einen erhöhten Bremsweg einzustellen. Insbesondere die Vorderradbremse sollte man behutsam einsetzen bzw. auf Glatteis möglichst überhaupt nicht bremsen oder lenken.

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Winterurlaub: Wie transportiere ich Skier richtig in der Dachbox?

Der Schlitten kracht auf die Straße, Skier verwandeln sich in gefährliche Geschosse: Fehler beim Beladen des Autos können den nachfolgenden Verkehr und auch die Insassen gefährden. Deshalb ist es ratsam, das Fahrzeug vor dem Winterurlaub sorgsam und durchdacht zu packen.

Skier in Dachbox fixieren, Gepäck im Auto gut sichern

Gerade Skifahrer müssen viel transportieren und nutzen das Autodach als zusätzlichen Stauraum. Bei Skiern oder Snowboards gilt: Sie sollten unbedingt gut befestigt sein – auch in der Dachbox. Das verhindert, dass sie bei einem Unfall oder einer Vollbremsung die Kunststoffwand durchstoßen und zu gefährlichen Geschossen werden; wie auch der Experte Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement bei der R+V Versicherung, bestätigt: „Das Dachgepäck sollte immer sicher und möglichst windschnittig verpackt werden. Ideal sind spezielle Transportboxen. Allerdings sind sie vor allem für leichtere Dinge gedacht.“ Rutscht das Gepäck vom Dach, kann es für nachfolgende Fahrzeuge sehr gefährlich werden – und der Fahrer muss mit Strafen rechnen. Bußgelder von bis zu 75 Euro und ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei sind möglich. „Zudem kann der Fahrer für den entstandenen Schaden mitverantwortlich gemacht werden“, erklärt Kretschmer.

Beim Beladen des Innenraums gilt grundsätzlich: schwere Sachen nach unten, leichte nach oben und das Gewicht gleichmäßig verteilen. Am besten fangen Urlauber direkt hinter der Rücklehne an. Ist diese geteilt umklappbar, sollten sie die Trennstelle mit breiten Gepäckstücken überbrücken. „So kann das Gepäck bei einem Aufprall die Rückenlehne nicht so schnell beschädigen oder durchschlagen“, sagt R+V-Schadensmanager Rico Kretschmer. Ist der Kofferraum zum Fahrzeuginnenraum offen, etwa bei einem Kombi, empfiehlt sich ein Gepäckgitter oder Gepäcknetz. Auf der Rückbank hilft der Sicherheitsgurt, Gepäckstücke gegen Verrutschen zu sichern. Reiseproviant ist laut Kretschmer am besten in einer geschlossenen Tasche im hinteren Fußraum aufgehoben. Denn besonders Getränkeflaschen sind bei einem Aufprall extrem gefährlich: Sie können platzen und die Insassen durch Splitter verletzen. „Absolut tabu ist es, Gegenstände auf der Hutablage zu deponieren. Wenn außer Jacken dort etwas liegt, saust es bei einem Unfall ungehindert durch das Auto“, warnt Kretschmer.

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Die Klimaanlage – was würden wir nur ohne sie tun. Sie sorgt nicht nur für unseren Komfort, sondern auch für mehr Sicherheit beim Autofahren. Untersuchungen zeigen immer wieder, dass Autofahrer bei hohen Temperaturen mehr Unfälle verursachen. Da kann eine Klimaanlage ein echter Segen sein. Im Winter wiederum sorgt sie für klare Sicht – ein Muss für eine sichere Fahrt! Umso wichtiger ist es, die Klimaanlage regelmäßig warten und reinigen zu lassen. Andernfalls kann ihre Wirkung stark nachlassen und dich somit gefährden.

Klimaservice – für kühlen Kopf und klare Sicht

Vor einigen Jahren war es ein kleiner Luxus, ein Auto mit Klimaanlage zu besitzen. Heute fahren die meisten Deutschen einen Wagen mit Klimaanlage, auch, wenn es noch immer viele Autos auf den Straßen gibt, die über keine Klimaanlage verfügen. Im Sommer sorgt eine Klimaanlage für Frischluft im Auto und trägt damit einen wichtigen Teil zur Sicherheit bei, auch wenn man zuerst nur an zunehmenden Komfort denkt. Denn: Im Sommer steigen die Unfallzahlen an. Ab Temperaturen von 27 °Celsius im Fahrzeuginnenraum steigt die Zahl der Unfälle innerorts um 11 Prozent, wie Untersuchungen der Gesamthochschule Wuppertal im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen beweisen. Bei einer Innenraumtemperatur von 32 °C steigt die Unfallzahl sogar um ca. 22 Prozent. Denn mit zunehmender Hitze sinken Reaktionsvermögen und Konzentrationsfähigkeit eines Menschen. So kann Autofahren ohne Klimaanlage zu einer echten Gefahr werden.

Eine Klimaanlage dient aber auch dazu, der Luft im Fahrzeuginnenraum die Feuchtigkeit zu entziehen. Sie „trocknet die Luft aus“. Das ist besonders im Winter wichtig, wenn die Scheiben von innen beschlagen und somit die Sicht des Autofahrers einschränken.
Oft wird eine Klimaanlage direkt mit ihrer kühlenden Funktion verbunden. Doch auch die Heizung, die wir im Winter ebenso sehr brauchen, wie die Kühlung im Sommer, wird durch die Klimaanlage geregelt. Zuständig ist die sogenannte HVAC-Einheit (HVAC = Heating, Ventilation, Air Conditioning), die in Kurzform als Klimaanlage betitelt wird und für Heizung, Belüftung und Klimatisierung des Fahrzeuginnenraums sorgt.

Was viele Autofahrer jedoch vergessen: Eine Klimaanlage sollte regelmäßig gewartet werden. Sonst könnte ihre Leistung abnehmen und es könnten sich Bakterien und Pilze bilden. Diese Gesundheitsgefährdungen entstehen vor allem bei Feuchtigkeit in der Klimaanlage, verschuldet durch fehlende Wartungen. Spätestens wenn du einen komischen, modrigen Geruch wahrnimmst, sobald du die Klimaanlage im Auto anschaltest, solltest du uns aufsuchen. Ein unangenehmer Geruch kann nämlich – genau wie eine schlechte Leistung – ein Hinweis darauf sein, dass sich bereits erste Pilze gebildet haben. Wenig oder fehlendes Kältemittel können die Leistung der Klimaanlage ebenfalls verschlechtern und sogar den Spritverbrauch erhöhen.

Du siehst, eine Klimaanlage bedarf einer regelmäßigen Wartung, Pflege und gegebenenfalls auch Reparatur. Sehr gerne kümmern wir uns für dich darum. Ruf einfach an, komm vorbei und sprich uns an. Den Klimaservice übernehmen wir mit unseren geschulten Mitarbeitern gerne für dich.

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Was kann mir der Klimaservice von der Werkstatt bieten?

Was kann ich gegen einen Kaltstart im Winter tun?

Der Winter ist da, und mit ihm auch die Startschwierigkeiten für alle Freiluftparker. Vor allem ältere Pkw haben Probleme bei kalten Temperaturen. Woran liegt das eigentlich und was kann man tun, um einen Kaltstart zu vermeiden?

Kaltstarts schaden dem Auto – Warmlaufenlassen aber auch

Kältere Temperaturen haben Auswirkungen auf verschiedene Prozesse im Innern des Wagens: Zunächst läuft die Energieerzeugung bei der Autobatterie viel langsamer ab, wodurch ihre Spannung abnimmt. Gleichzeitig werden sämtliche Öle und Fette zähflüssiger, was einmal dazu führt, dass der Anlasser mehr Energie braucht, um den Motor zu starten. Aber auch, dass Schmierflächen eben nicht mehr so gut geschmiert werden können. Das hat einen stärkeren Verschleiß des Motors zur Folge. Hinzu kommt, dass der Motor, bis er endlich seine Betriebstemperatur erreicht hat, oft doppelt so viel Benzin verbraucht.

Generell sollte man darauf achten, dass die Autobatterie über genügend Spannung verfügt. Es ist ratsam, diese alle vier bis sechs Jahre auszutauschen. Bei Problemen mit dem Anlasser kann es helfen, die Scheinwerfer vor dem Starten einzuschalten, da diese etwas Wärme abgeben. Natürlich nur, wenn die Batterie leistungsstark genug ist. Auf keinen Fall sollte man den Motor im Stand warmlaufen lassen. Dies schadet nicht nur dem Fahrzeug, sondern auch der Umwelt und ist darüber hinaus Lärmbelästigung, die ein Ordnungsgeld nach sich ziehen kann. Insgesamt sollten im Winter möglichst wenige Kurzstrecken gefahren werden, um den Motor zu schonen. Er kommt erst langsam, aber sicher auf Betriebstemperatur und mag es nicht, wenn man dabei zu hochtourig fährt.
Ein Gros der Startschwierigkeiten bei kalten Temperaturen kann durch Wärmezufuhr gelöst werden. Zum Beispiel durch eine eingebaute Standheizung (auch nachrüstbar), die nicht nur den Motorraum auf Temperaturen bringt, sondern auch den Innenraum angenehm warm macht. Ein beheizter Garagenstellplatz ist natürlich die Luxusvariante, dementsprechend erhöhen sich allerdings auch die Energiekosten. Eine günstigere und ebenso effiziente Lösung könnte eine Betonfertiggarage sein. „In einer Betonfertiggarage ist der Einbau einer Heizung nicht zwingend erforderlich“, so Martin Heimrich von der Fachvereinigung Betonfertiggaragen, „denn sie hat von sich aus schon eine relativ konstante Innenraumtemperatur. Das liegt an der erstklassigen Ausgleichswirkung des Baustoffs Beton. Dank seiner hohen Masse und thermischen Trägheit kann er schwankende Außentemperaturen aufnehmen und diese zeitversetzt an die Umgebungsluft abgeben. So ist es im Winter nicht zu kalt und im Sommer nicht zu warm.“

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Beim Auffahren auf die Autobahn: Wer muss halten, wer hat Vorfahrt?

Viele Autofahrer machen es jeden Tag: Von der Autobahnauffahrt über den Beschleunigungsstreifen auf die Autobahn einfädeln. Dabei wissen sie oft gar nicht, wer hier Vorfahrt hat – der Auffahrende oder der bereits auf der Autobahn Fahrende? Und was tun, wenn einem beim Einfädeln auf die Autobahn plötzlich der Beschleunigungsstreifen „ausgeht“?

Im Zweifel muss der Auffahrende warten

„Kraftfahrer müssen in jedem Fall dem fließenden Verkehr Vorrang gewähren und notfalls anhalten, um dann mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand auf die rechte Fahrspur zu wechseln“, erklärt Kraftfahrtexperte Thorsten Rechtien, von TÜV Rheinland. „Bei Auffahren auf die Autobahn gilt nicht das Reißverschlussverfahren. Das greift nur dann, wenn zwei oder mehrere Fahrspuren etwa wegen eines Hindernisses zusammengeführt werden.“ Das Befahren des Standstreifens als verlängerte Beschleunigungsspur ist grundsätzlich verboten. Im Zweifel müssen Autofahrer nach Rechtsprechung tatsächlich am Ende des Beschleunigungsstreifens stehen bleiben und aus dem Stand einfädeln, wenn es der fließende Verkehr zulässt. Dies kann jedoch durchaus gefährlich sein – vermutlich deswegen nehmen viele Autofahrer eher ein Bußgeld für das Befahren des Seitenstreifens in Kauf (i. d. R. Bußgeld von 10 Euro) und „verlängern“ so den Beschleunigungsstreifen.

Um sicher auf die Autobahn zu gelangen, den linken Blinker setzen, zügig beschleunigen, den fließenden Verkehr in den Rückspiegeln und schließlich per Schulterblick beobachten und dann mit ausreichend Abstand auf die rechte Spur fahren. Auf keinen Fall mit Gewalt zwischen zwei Fahrzeuge drängeln. Das bringt einen selbst und andere in Gefahr. Übrigens: Auf der Beschleunigungsspur darf schneller gefahren werden als auf dem rechten Fahrstreifen.

Andere Verkehrsteilnehmer können bei Auffahrmanövern – insbesondere von langsamen Fahrzeugen wie schwer beladenen Lkw – die Geschwindigkeit reduzieren oder nach links ausweichen, sofern das der fließende Verkehr gefahrlos zulässt. „Nach dem Einfädeln aus Sicherheitsgründen zunächst auf der rechten Spur weiterfahren und nicht direkt nach links ausscheren. Auch hier gilt: Erst wenn sich im Rückspiegel eine ausreichend große Lücke ergibt, die Fahrspur wechseln“, erklärt Rechtien.

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Welche Ablenkungen führen am häufigsten zu Autounfällen?

Im Straßenverkehr gibt es viele Gefahrenquellen. Alkohol, Drogen, Müdigkeit und zu schnelles Fahren – das sind Unfallursachen, die in der öffentlichen Wahrnehmung überwiegen. Eine zentrale Gefahr wird dabei sehr häufig unterschätzt: die Ablenkung. Das bestätigen aktuelle Daten erneut: Auf Deutschlands Straßen verursacht Ablenkung jeden zehnten Unfall oder führt zu einer gefährlichen Situation. Damit stellt die Ablenkung statistisch gesehen eine ebenso große Gefahr dar wie zu schnelles Fahren. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts infas quo im Auftrag der DA Direkt Versicherung.

Smartphones bleiben Ablenkung Nummer 1 im Auto

Laut aktueller DA-Direkt-Statistik haben drei Ablenkungsfaktoren einen signifikant hohen Einfluss darauf, in einen Unfall oder in eine gefährliche Situation zu geraten: Dazu zählen die Nutzungshäufigkeit des Smartphones, eine gereizte Stimmung im Auto und die eigene Angst des Fahrers davor, dass andere Verkehrsteilnehmer eine Gefahr darstellen. In Summe können so rund zwei Drittel (60%), der durch Ablenkung verursachten Unfälle erklärt werden. Nicht überraschend belegen die Daten ebenfalls, dass mit jedem Jahr, das die Befragten älter werden, sie seltener in Unfälle oder gefährliche Situationen verwickelt sind. Anders ausgedrückt, je jünger, desto gefährlicher.
Nach eigener Einschätzung sind über die Hälfte der deutschen Autofahrer häufig bis sehr häufig abgelenkt. Aber nur wer die Ablenkungsursachen kennt und richtig einschätzt, kann sich in vielen Fällen entsprechend verhalten und einer Unaufmerksamkeit während der Fahrt bewusst entgegensteuern. Das Bewusstsein für die Gefahrenquelle Ablenkung ist wichtig, da die Studie überraschende Ergebnisse offenlegt: Bemerkenswert ist beispielsweise, dass die Ausstattung mit technischen Geräten, wie Bordcomputer oder Head-Up-Display, die den Fahrer entlasten und helfen sollen, den Effekt haben, dass Autofahrer häufiger Unfälle verursachen. Dies liegt daran, dass die Bedienung offensichtlich stark ablenkt.

Aus der Untersuchung der DA Direkt Versicherung und infas quo geht weiter hervor, dass die stärkste Ablenkung insgesamt vom Smartphone ausgeht – fast die Hälfte der Befragten nutzt es sehr häufig während der Fahrt (43%). Egel ob Telefonate geführt oder sogar Bilder und Nachrichten auf Social Media gepostet werden, die Bedienung des Smartphones während der Fahrt lenkt stark vom Straßenverkehr ab. In Deutschland gilt jedoch eindeutig per Gesetz: Das Telefonieren mit dem Smartphone am Ohr ist verboten. Sind Smartphone oder Navigationssystem in einer entsprechenden Halterung montiert, heißt es im aktuellen Gesetzestext, dass der Blick des Fahrers nur kurz auf dem Gerät verweilen darf, soweit es die Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnisse erlauben. Interessant ist, dass laut Untersuchung jeder vierte Autofahrer (24%) während der Fahrt Google Maps auf dem Smartphone als Navigationssystem nutzt.
Mehr als ein Drittel (37%) der deutschen Autofahrer sind durch Podcast und Hörbuch abgelenkt.

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Fahrsicherheitstraining: Wie geht Autofahren trotz Rollstuhl?

Für viele Menschen bedeutet Autofahren noch immer eine gewisse Art von Freiheit. Für die einen mehr, für die anderen weniger. Doch besonders Menschen mit Behinderung schätzen es, mobil zu sein und dies auch trotz Behinderung zu bleiben. Genau hier kann ein Fahrsicherheitstraining weiterhelfen.

Das bringt ein Fahrsicherheitstraining bei körperlichen Behinderungen

Rund 14.000 Beschäftigte erleiden jährlich bei einem Arbeitsunfall so schwere Verletzungen, dass eine bleibende Behinderung die Folge ist, so registrieren es die Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung. Mit speziellen Rehabilitationsmaßnahmen kann jedoch eine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben und die Gesellschaft ermöglicht werden. Dazu gehört auch das von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) gemeinsam mit dem Automobilclub Europa (ACE) regelmäßig angebotene Fahrsicherheitstraining „Mobil? Aber klar!“. Allein durch die BG BAU wurden nach eigenen Angaben nur im Jahr 2018 mehr als 46.700 Rehabilitationsmaßnahmen durchgeführt – das zeigt das große Interesse an den Konzepten zur Wiedereingliederung in ein Leben mit erhöhter Mobilität. Eine der Maßnahmen ist das Fahrsicherheitstraining „Mobil? Aber klar!“. Es wurde speziell für Menschen mit Behinderungen entwickelt, die mit ihren eigenen Autos trainieren wollen. Auf dem Programm des dreitägigen Trainings stehen, neben dem Austesten der eigenen Grenzen, Stressbewältigung im Verkehrsalltag, Erste Hilfe und Ladungssicherung, auch mögliche Unterstützung durch Assistenzsysteme, wie elektronische Stabilitätsprogramme (ESP) oder Bremsassistenten.
Seit die BG BAU das Fahrsicherheitstraining im Jahr 2011 erstmals als Pilotprojekt und seit 2014 als Leistung zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft einführte, haben bereits 188 versicherte Menschen mit Behinderungen allein an Grundseminaren der Standorte Linowsee, Mainz und Jesewang teilgenommen. Das Ziel: Betroffene sollen mit ihren behindertengerecht umgebauten Fahrzeugen sicher umgehen können, um mobil zu bleiben oder zu werden. So haben Unfallverletzte die Möglichkeit wieder aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Seit Mitte 2019 wird neben den Grundkursen zudem ein Aufbauseminar angeboten, durch die sich versicherte Personen, die schon am Grundkurs teilnahmen, beispielsweise mit neuen technischen Fahrzeugausstattungen, aktuellen Verladesystemen oder Elektrofahrzeugen vertraut machen können.

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Warum klebt nach dem Reifenwechsel ein Sticker am Auto?

Wer Winterreifen aufgezogen hat, kommt um eine Sache nicht herum: die Auseinandersetzung mit dem Geschwindigkeitssticker. Auch wenn es für viele wie ein Angriff auf die Persönlichkeitsrechte wirkt, möchte der Gesetzgeber, dass unter bestimmten Umständen ein Sticker am Armaturenbrett angebracht ist. Unter welchen Bedingungen der Geschwindigkeitsaufkleber im Auto notwendig ist, erfährst du in diesem Beitrag.

Darum klebt ein Höchstgeschwindigkeit-Sticker im Auto

Wer seinen fahrbaren Untersatz von der Werkstatt mit Winterreifen ausstatten lässt, ist vielleicht von dem auffallenden Aufkleber, der danach im Innenraum des Fahrzeuges prangt, irritiert. Dieser kann sich mit der Aufschrift „190“, „210“ oder „240“ direkt auf dem Lenkrad oder am Armaturenbrett befinden – je nach Vorliebe der Werkstatt. Der Aufkleber muss im Fahrzeug vorhanden sein, wenn die zugelassene Maximalgeschwindigkeit der Winterreifen unter der im Fahrzeugschein eingetragenen Geschwindigkeit liegt, wie die Experten von „geblitzt.de“ erklären. Konkret heißt das: Wenn die Höchstgeschwindigkeit eines Autos mit 210 km/h aufgeführt ist und die Maximalgeschwindigkeit der montierten Reifen liegt bei 190 km/h, ist der Aufkleber im Sichtfeld des Fahrzeugführers gemäß § 36 Abs. 4 und Abs. 5 StVZO erforderlich. Folglich darf man mit den Reifen auch nur höchstens Tempo 190 fahren. Andernfalls droht ein Bußgeld von 20 Euro. Die Aufkleber gibt es im Reifenhandel und bei Autoteile-Discountern. Wer schneller fahren möchte, benötigt andere Winterreifen.
Wann der Wintereinbruch kommt, weiß keiner genau. Aber spätestens, wenn Glatteis, Schneeglätte oder -Matsch sowie Reifglätte eintreten, muss das eigene Fahrzeug mit Winterreifen nach der Richtlinie 92/23/EWG ausgerüstet werden. Aber das ist noch nicht alles. Reifen, die nach dem 31.12.17 hergestellt wurden, müssen das Alpine-Symbol, auch Schneeflockensymbol genannt, aufweisen. Nicht mehr genügend ist die M+S Kennzeichnung. Allerdings haben ältere Reifen eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2024. Ein weiterer Faktor ist die Profiltiefe. Vorgeschrieben ist eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern. Dennoch empfiehlt der ADAC eine Profiltiefe von 4 Millimetern. Sollte die Mindestprofiltiefe nicht eingehalten werden, droht ein Bußgeld von Minimum 60 Euro.

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Unfall-Risikogruppe: Wie gefährdet sind junge Autofahrer?

Ihr Bevölkerungsanteil liegt bei nur bei 8 Prozent, aber sie machen 16 Prozent der im deutschen Straßenverkehr Verunglückten aus: Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren. Sie gelten als Hochrisikogruppe und tatsächlich belegen Statistiken, dass die jungen Führerscheinneulinge aufgrund mangelnder Fahrroutine und anderer altersbedingter Verhaltensweisen häufiger in Unfälle verwickelt sind als ältere Verkehrsteilnehmer.

Mehr Pkw-Alleinunfälle bei 18- bis 24-jährigen Autofahrern

Die ADAC-Unfallforschung hat untersucht, unter welchen Umständen die Unfälle der Jungen passieren. Analysiert wurden dabei Unfälle, zu denen ein Hubschrauber der ADAC-Luftrettung gerufen wurde.
Dass es jungen Fahranfängern an Routine fehlt, zeigen die Häufungen bei einigen spezifischen Unfallkonstellationen. So sind 18- bis 24-Jährige weitaus häufiger als Ältere an so genannten Pkw-Alleinunfällen beteiligt, also an Unfällen ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer. Ein Grund dafür ist, dass junge Leute ihr Können oft nicht richtig einschätzen und etwa mit überhöhter und der Situation nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs sind. In der Folge kommen sie von der Fahrbahn ab oder geraten in den Gegenverkehr. Auch Fehler beim Überholen treten bei jüngeren Verkehrsteilnehmern öfter auf.
Ein weiteres Problem ist das Fahrzeugalter: So fahren 18- bis 24-Jährige im Schnitt ein um ein Jahr älteres Fahrzeug als andere Pkw-Fahrer. Im Vergleich zu neueren Pkw fehlen älteren Autos oftmals Sicherheitsausstattungen, die die Fahrzeuginsassen bei einem Unfall besser schützen können.
Seitdem im Jahr 2008 das „Begleitete Fahren mit 17“ bundesweit eingeführt wurde, ist der Anteil der Unfälle, die durch junge Fahrer verursacht wurden, gesunken. Während 2008 noch mehr als jeder dritte Unfall auf das Konto eines Fahranfängers ging, war es 2017 nur noch jeder fünfte Unfall. Auch das absolute Alkoholverbot für die Jungen zeigt Wirkung. Trotz dieser positiven Entwicklungen ist es jedoch aus Sicht des ADAC zu früh, um Entwarnung für die Gruppe der Fahranfänger zu geben. Stattdessen setzt sich der ADAC aufgrund der altersspezifischen Risiken für eine darauf abgestimmte Erweiterung der Fahrausbildung ein. Und die Phase des strikten Alkoholverbots soll nach Ansicht des Clubs von 21 auf 24 Jahre verlängert werden.

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Welche Folgekosten kommen nach dem Autokauf auf mich zu?

 

Anfang November gab das Kraftfahrt-Bundesamt bekannt, dass im Vormonat insgesamt 284.593 Pkw zugelassen wurden – ein Plus von über zehn Prozent zum Vorjahresmonat. Damit der Autokauf im Nachhinein nicht zu einer Überraschung führt, empfiehlt sich im Vorfeld eine Prüfung von anfallenden Steuern und Versicherungsbeiträgen.

Folgekosten sind wichtigstes Kriterium beim Kauf eines Autos

Für 84 Prozent der Autofahrer in Deutschland sind die Folgekosten ein wichtiges oder sehr wichtiges Kriterium beim Kauf eines neuen Autos. Damit spielen sie bei der Kaufentscheidung eine größere Rolle als die Umweltverträglichkeit (79 Prozent) oder die Komfortausstattung (54 Prozent) des Fahrzeugs. Das ergab eine aktuelle forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt. Zu den Folgekosten zählen unter anderem Kfz-Steuer und Versicherungsbeiträge. Dabei ist zu beachten: Die Versicherungsbeiträge können stark variieren, beispielsweise je nach Modell und Wohnort des Fahrzeughalters.
„Jede Käuferin und jeder Käufer sollte sich vor der Unterschrift informieren, mit welchen Folgekosten sie oder er zu rechnen hat“, rät Kfz-Versicherungsexperte Roman Wagner von CosmosDirekt. Was Fahrzeughalter über Folgekosten ihm nach wissen sollten:

1. SO BERECHNET MAN DIE KFZ-STEUER
„Um die Kosten für die KFZ-Steuer im Vorfeld ermitteln zu können, sind folgende Parameter wichtig: Das Datum der Erstzulassung, die Motorart (Otto-, Diesel-, oder Wankelmotor), der Hubraum in ccm und bei Modellen mit Erstzulassung ab 01.07.2009 noch der CO2-Wert (zuvor: die Emissionsklasse). Alle diese Informationen findet man in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) des Fahrzeugs. Ganz allgemein kann man sagen: Je geringer der Hubraum bzw. der CO2-Ausstoß eines Autos, desto preiswerter wird die Kfz-Steuer. Für die konkrete Berechnung hat das Bundesministerium der Finanzen einen Kfz-Steuer-Rechner im Internet zur Verfügung gestellt.“

2. TEIL- ODER VOLLKASKO
„Beide Versicherungen ersetzen Schäden am eigenen Auto. Allerdings unterscheiden sie sich in den Leistungen: Die Teilkaskoversicherung reguliert üblicherweise Schäden, die durch Sturm, Blitzschlag oder Hagel sowie Brand, Explosion, Überschwemmung, Diebstahl, Glasbruch, Marderbisse oder Zusammenstöße mit Haarwild oder Tieren aller Art entstanden sind. Die Vollkaskoversicherung beinhaltet die Teilkasko und übernimmt darüber hinaus beispielsweise auch Schäden, die durch – auch selbstverschuldeten – Unfall, Vandalismus oder Fahrerflucht verursacht wurden. Dabei muss eine Vollkasko nicht immer teurer als eine Teilkasko sein, denn in der Vollkasko sichern sich unfallfreie Fahrer einen Schadenfreiheitsrabatt, den es in der Teilkasko nicht gibt. Unterm Strich kann so der Vollkaskoschutz sogar günstiger sein.“

3. RABATTSCHUTZ KANN SICH LOHNEN
„Billig ist nicht immer gut, im Schadenfall kann es ganz schön teuer werden. Beispielsweise enthalten einige Versicherungsangebote nicht den Rabattschutz. Dieser verhindert jedoch, dass der Versicherungsbeitrag im nächsten Jahr infolge eines für den Schadenfreiheitsrabatt üblicherweise rückstufungsrelevanten Schadens ansteigt. Daher sollte ein Rabattschutz – sowohl bei der Wahl der Kfz-Haftpflicht- als auch bei der Vollkaskoversicherung – immer mit in Erwägung gezogen werden.“

4. TREUE ZAHLT SICH AUS
„Bei der Vereinbarung einer Werkstattbindung kann man sowohl in der Teil- als auch in der Vollkasko von niedrigeren Beiträgen und Zusatzleistungen wie einem Abholservice profitieren. Eine Fahrzeugreparatur erfolgt in diesem Fall in einer qualifizierten und zertifizierten Partnerwerkstatt des Kfz-Versicherers. Außerdem ist eine Unfallabwicklung mit Werkstattbindung oft stressfreier und bequemer für den Versicherungskunden, weil die Abwicklung der Reparatur zu einem großen Teil vom Versicherer übernommen wird.“

5. WOHNORT UND MODELL SIND WICHTIG
„Zwei wichtige Merkmale bei der Bestimmung der Versicherungsbeiträge sind die – immer wieder jährlich überprüften – Kfz-Regional- und die Pkw-Typklassen. In Deutschland gibt es verschiedene Regionalklassen. Diese geben an, wie hoch die Schadenbilanz eines der 413 deutschen Zulassungsbezirke ist, in denen der Wohnort des Fahrzeughalters liegt, und welches Versicherungsrisiko sich damit verbindet. Zu den herangezogenen Daten gehören u. a. das Fahrverhalten aller Autofahrer der jeweiligen Region, das Verhältnis zwischen Anzahl der Schäden und zugelassener Fahrzeuge sowie die durchschnittliche Schadenshöhe. Für die Kaskoversicherung werden auch die Diebstahlhäufigkeit, die Sturm- und Hagelschäden und die Anzahl der Wildunfälle berücksichtigt. Je niedriger die Regionalklasse, desto günstiger der Versicherungsbeitrag. In den Kfz-Typklassen erfassen die Versicherungen wiederum die Schaden- und Unfallbilanz aller Automodelle, die in Deutschland zugelassen sind – aktuell über 30.000 unterschiedliche Modelle. Bewertet werden die Fahrzeugschäden und die dadurch verursachten Reparaturkosten der letzten drei Jahre. Das heißt, je öfter ein bestimmtes Modell in Unfälle verwickelt wird, desto höher ist die Typklasse und der Versicherungsbetrag für ein Fahrzeug dieses Typs.“

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Wie erkenne ich einen Defekt am Motor?

Liegt ein Defekt am Automotor vor, macht dieser nicht von jetzt auf gleich schlapp. Häufig macht sich ein Schaden am Motor schleichend bemerkbar, etwa anhand einer nachlassenden Leistung. Auf welche Warnsignale du achten solltest und wie du einen Defekt am Motor deines Autos erkennen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Motorschaden: Diese Warnsignale solltest du beachten

Wie eingangs bereits erwähnt, kommt ein Motorschaden oder -defekt nicht abrupt zustande. Es handelt sich vielmehr um einen schleichenden Prozess. Dabei gibt es einige Auffälligkeiten, die dich zum sofortigen Handeln anregen sollten. So können zum Beispiel ungewohnte Geräusche auf einen Schaden am Motor hinweisen. Wichtig dabei: Wer Warnsignale frühzeitig erkennt und eine Werkstatt aufsucht, kann einen Motorschaden und somit höhere Kosten vermeiden.
Das sind die häufigsten Anzeichen, die auf einen Defekt am Motor hindeuten können:

- Der Motor erbringt spürbar weniger Leistung
- Der Motor überhitzt
- Der Motor weist eine unregelmäßige Drehzahl auf
- Der Motor hat Aussetzer
- Die Motorwarnleuchte leuchtet im Cockpit auf
- Es wird mehr Öl als sonst verbraucht (kann auf undichte Systeme hinweisen)
- Die Abgase des Autos sind weißlich, dunkel oder blau gefärbt
- Ungewöhnliche Geräusche am Motor (wie Klappern) und Vibrationen
- Geruch nach Kraftstoff im und am Auto
- Verlust von Kühlwasser (kann auf undichte Systeme hinweisen)
- Schaum oder weiße Flüssigkeit auf dem Öl-Deckel
- Spürbare Veränderungen am Getriebe

Kommt dir etwas an deinem Auto oder dem Motor komisch vor? Dann lass keine Zeit verstreichen und melde dich bei uns. Liegt ein Defekt am Motor vor, ist es wichtig, keine Zeit verstreichen zu lassen. Schließlich ist der Motor das Herzstück deines Autos und kann bei Schäden zu einer großen Gefahr für dich und alle anderen Verkehrsteilnehmer werden. Deswegen arbeiten unsere Mechaniker auch mit höchster Sorgfalt und Präzision und können mit modernsten Diagnosegeräten den Motor deines Wagens wieder reparieren. Wir kümmern uns gerne um das wichtigste Teil deines Autos!

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Gibt es bald Autoteile aus Kaffeebohnen?

Im Zuge einer Kooperation mit McDonald in den USA wird Ford einigen Fahrzeugmodellen bald einen Koffeinschub verleihen. Bestandteile von Kaffeebohnen sollen in Bauteilen wie etwa Scheinwerfergehäusen verwendet werden.

Ford und McDonald verwerten Kaffeebohnenschalen

Jedes Jahr fallen beim Rösten von Kaffee große Schalenmengen an, dabei handelt es sich um die getrocknete Haut der Bohnen. Gemeinsam möchten Automobilhersteller Ford und Fast-Food-Konzern McDonald diesen langlebigen Reststoff nun einem nachhaltigen Zweck zuführen. Durch starke Erwärmung bei niedrigem Sauerstoffgehalt lässt sich das Material mit Kunststoff und anderen Additiven vermischen und in Pellets umwandeln, die ihrerseits in verschiedene Formen gebracht werden können.
Das Verbundmaterial erfüllt die Qualitätsanforderungen für Teile wie Scheinwerfergehäuse und zahlreiche weitere Komponenten. Die Fahrzeugteile ermöglichen eine Gewichtseinsparung von bis zu 20 Prozent und benötigen rund 25 Prozent weniger Energie während des Formprozesses. Auch die Wärmeeigenschaften des neuen Werkstoffs sind laut Ford deutlich besser als bei einigen derzeit verwendeten Materialien. Dies ist das erste Mal, dass Ford die Schalen von Kaffeebohnen verwendet, um sie in geeignete Fahrzeugteile umzuwandeln.

„Nachhaltigkeit hat bei Ford seit über 20 Jahren eine hohe Priorität. Und dies ist ein exzellentes Beispiel für eine wirtschaftlich sinnvolle Kooperation, bei der Materialien branchenübergreifend genutzt werden, die sonst Neben- oder Abfallprodukte wären“, sagt Debbie Mielewski, Ford Senior Technical Leader, Sustainability and Emerging Materials Research Team.
Es wird erwartet, dass McDonald einen erheblichen Teil der anfallenden Kaffee-Reststoffe in Nordamerika an Ford weiterleiten wird, damit daraus Fahrzeugteile entstehen können. „Wie McDonald ist auch Ford bestrebt, die Verschwendung zu minimieren, und wir sind immer auf der Suche nach innovativen Wegen, um dieses Ziel zu erreichen“, so Ian Olson, Senior Director, Global Sustainability, McDonald. „Die Nutzung von Kaffee-Reststoffen als Ressource zeigt, wie Unternehmen gemeinsam innovatives Recycling betreiben können.“

Das Projekt umfasst auch zwei weitere Unternehmen in den USA: Varroc Lighting Systems, das die Scheinwerfer liefert, und Competitive Green Technologies, den Verarbeiter der Kaffee-Reststoffe. Ford hat sich zum Ziel gesetzt, recycelte und erneuerbare Kunststoffe zunehmend in Fahrzeugen zu verwenden.

 

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Was ändert sich bei den Autobahn-Vignetten 2020?

Autofahrer, die regelmäßig ins benachbarte Ausland fahren, können bereits ab 1. Dezember die Vignetten 2020 für Österreich, Slowenien und die Schweiz nutzen. Alle Jahresvignetten 2019 sind noch bis einschließlich 31. Januar 2020 gültig. Doch vorsicht: 2020 ändern sich nicht nur die Preise bei den Vignetten!

Vignetten: So verändern sich die Preise in unseren Nachbarländern 2020

Die österreichischen Vignettenpreise für 2020 haben sich leicht erhöht. Der neue Preis für die Pkw-Jahresvignette beträgt 91,10 Euro (+ 1,90 Euro), für zwei Monate 27,40 Euro (+ 60 Cent) und das 10-Tages-Pickerl kostet jetzt 9,40 Euro (+ 20 Cent). Auch Motorradfahrer müssen tiefer in die Tasche greifen: Die Jahresvignette kostet nun 36,20 Euro (+ 70 Cent), die Zwei-Monats-Vignette 13,70 Euro (+ 30 Cent) und die Zehn-Tages-Vignette 5,40 Euro (+ 10 Cent).
Autofahrer, die eine Jahresvignette für die Schweiz brauchen, müssen nun 38,00 Euro (+ 1,50 Euro) bezahlen. Die Preiserhöhung ist dem Wechselkurs geschuldet, in der Schweiz kostet sie nach wie vor 40 Franken. In Slowenien hingegen bleiben die Preise auch 2020 stabil, ein Jahr Pkw-Maut kostet weiterhin 110 Euro, ein Monat 30 Euro und sieben Tage 15 Euro.


Neue Ausnahmen von der Vignettenpflicht bereits ab Dezember 2019

Der Österreichische Nationalrat hat kürzlich beschlossen, dass auf fünf Autobahnabschnitten keine Maut mehr verlangt wird. Die Ausnahmeregelungen sollen bereits ab dem 15. Dezember 2019 in Kraft treten. Es geht um folgende Streckenabschnitte:

- Inntalautobahn A12 (zwischen der Staatsgrenze bei
Kufstein und der Anschlussstelle Kufstein-Süd)
- Westautobahn A1 (zwischen der Staatsgrenze am Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg Nord)
- Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (zwischen der Staatsgrenze bei Hörbranz und der Anschlussstelle Hohenems)
- Linzer Autobahn A26
- Mühlkreisautobahn A7 (Bypassbrücke zwischen Ausfahrt Hafenstraße und Urfahr)

Weitere Informationen zur Digitalen Vignette, zur Sondermaut und zu Bußgeldern sind hier zu finden: http://bit.ly/vignetten2020

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Das müsst ihr während einer Polizeikontrolle definitiv nicht machen

Viele Autofahrer sind verunsichert: Was darf ein Polizeibeamter im Rahmen einer Verkehrskontrolle nicht von mir verlangen? Wir sagen dir, was du wissen solltest.

Was Polizisten nicht von Autofahrern verlangen dürfen.

Während einer Polizeikontrolle im Straßenverkehr verfügen Polizisten über Rechte und Pflichten – Autofahrer jedoch auch. Unter anderem hast du folgende Pflichten: Du musst einem Polizisten während einer Verkehrskontrolle deinen Führerschein und Fahrzeugschein aushändigen. Außerdem bist du verpflichtet, deine Personalien zu nennen. Auch das Vorzeigen von Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste kann von dir verlangt werden. Was du jedoch nicht machen musst, ist das Mitführen bzw. Vorzeigen deines Personalausweises, wie bussgeldkatalog.org schreibt: "In Deutschland gibt es zwar eine Ausweispflicht, wonach jeder ab dem 16. Lebensjahr im Besitz eines Personalausweises oder Reisepasses sein muss, doch zugleich sieht das Personalausweisgesetz keine Pflicht vor, wonach man den Personalausweis mit sich führen muss." Somit können Polizeibeamte nicht das Vorzeigen deines Ausweises verlangen. Aber: "Sie sind jedoch dennoch berechtigt, die Identität festzustellen und Personalien zu überprüfen," – siehe oben. Des Weiteren bist du nicht dazu verpflichtet…
...dein Handy vorzuzeigen oder gar durchsuchen zu lassen.
...Auskünfte zu geben oder Fragen zu beantworten (Ausnahme: Angaben der Personalien).
...einem Alkohol- oder Drogentest zuzustimmen (Ausnahmen: Richterlicher Beschluss; Gefahr in Verzug).
...der Durchsuchung deines Fahrzeugs oder Taschen zuzustimmen (Ausnahmen: Überprüfung des Fahrzeugzustandes, der Beladung und Ausrüstung – Verdacht muss konkret begründet sein; Überprüfung von Kofferraum, Handschuhfach und/oder Gepäckstücken mit richterlichem Beschluss
...mit auf die Wache zu kommen, weil du dich nicht kooperativ zeigst (§239 StGB (Freiheitsberaubung)).
...dich selbst zu belasten und "Weisungen zu befolgen, die ausschließlich dem Zweck dienen, eine Verkehrsordnungswidrigkeit oder Straftat zu verfolgen." – bussgeldkatalog.org.

 

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Was sind die größten Bußgeldfallen für Autofahrer im Winter?

Gerade jetzt im Winter sollten Autofahrer ganz besonders auf ihr Verhalten im Straßenverkehr achten, um sich und andere zu schützen. Die frühzeitige Instandsetzung des Fahrzeugs spielt bei Nässe, Glatteis und Schnee eine besonders große Rolle. Denn noch immer werden zu viele Autofahrer vom plötzlichen Wintereinbruch überrascht. Das birgt nicht nur vermeidbare Gefahren, sondern führt auch zu saftigen Strafen...

Das sind die 5 größten Bußgeldfallen im Winter

Der Winter steht vor der Tür – und damit auch das nervige Eiskratzen in der Früh. Laut einer repräsentativen Studie der Tankstellenkette HEM mit 2.568 befragten Personen gibt es für die Deutschen in der kalten Jahreszeit nichts Ärgerlicheres als das morgendliche Enteisen des eigenen Fahrzeugs (79 Prozent). Kein Wunder, dass jeder Zweite deshalb gern schon mal den Motor laufen lässt und das Auto vorheizt, während er die Scheiben von Eis und Schnee befreit. Was dabei jedoch nicht bedacht oder sogar billigend in Kauf genommen wird: Ein laufender Motor beim Eiskratzen schadet nicht nur der Umwelt, sondern wird vom Staat auch mit einer Geldbuße von zehn Euro bestraft. Ein recht hoher Preis für ein paar Minuten weniger frieren. HEM die fünf größten Bußgeldfallen auf winterlichen Straßen zusammengestellt, basierend auf einer Marktforschungsstudie:

1. Bei Schneefall ohne Licht oder zu schnell gefahren: Sobald die Sicht durch Schnee oder Schneeregen eingeschränkt wird, heißt es Licht an! für Deutschlands Autofahrer – und das auch bei Tag. Innerorts wartetsonst ein Bußgeld von 25 Euro, außerorts fallen bis zu 75 Euro an, wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Und auch die Geschwindigkeitsbegrenzung ist bei eingeschränkter Sicht unbedingt einzuhalten. Ansonsten winken nicht nur mindestens 80 Euro Strafe, sondern auch ein Punkt in Flensburg.

2. Schnee auf dem Autodach liegen lassen: Nur Scheiben, Blinker, Rücklicht, Scheinwerfer und Autokennzeichen freischaufeln reicht nicht! Das Autodach wird in der Eile oft bewusst vergessen – und das kann gefährlich werden: Der nachfolgende Verkehr und auch die eigene Sicht könnten durch herabfallenden Schnee behindert werden. Hier drohen 25 Euro Geldbuße.

3. Skigepäck oder Tannenbaum nicht ordnungsgemäß verstaut: Auf dem Weg in die Ferien schnell die Skier auf das Autodach schnallen oder zu Weihnachten den Tannenbaum in den Kofferraum legen? Aber bitte ordnungsgemäß! Die Investition in einen Dachträger und eine professionelle Anbringung kann sich lohnen, denn wer hier sündigt, wird mit Geldbußen von 20 Euro bis 200 Euro haftbar gemacht. Vorsicht gilt aber auch beim Transport in der Fahrerkabine: Ungesicherte Gegenstände können bei einer Vollbremsung mit voller Wucht nach vorn katapultiert werden.

4. Fehlender Sicherheitsabstand trotz Regen, Schnee und Glätte: Bei starkem Regen- oder Schneefall ist nicht nur die Sicht eingeschränkt, auch der Bremsweg auf glatter Fahrbahn verlängert sich und die Gefahr des Aquaplanings steigt. Ein angemessener Sicherheitsabstand sollte deshalb nicht nur auf Autobahnen und Landstraßen eingehalten werden, sondern auch in geschlossenen Ortschaften. In Städten und Gemeinden gilt ein gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsabstand von 15 Metern, bei Schnee und Regen sollte er je nach Sicht- und Straßenverhältnissen aber mindestens 30 Meter betragen. Ein Verstoß wird sonst je nach Geschwindigkeit mit bis zu 400 Euro Buße, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot bestraft.

5. Mit Sommerreifen oder heruntergefahrenem Profil unterwegs: Wer bei Glätte, Eis und Schneefall noch mit Sommerreifen unterwegs ist, zahlt nicht nur eine Strafe von 60 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg - bei einem Verkehrsunfall verdoppelt sich das Bußgeld sogar und der Versicherungsschutz kann wegfallen! Also lieber rechtzeitig einen Termin zum Reifenwechsel vereinbaren und beim nächsten Tanken auch direkt die Beschaffenheit und den Luftdruck des Reifens überprüfen. Mindestens 1,6 Millimeter tief sollte das Profil des Reifens laut Gesetz sein – der ADAC rät bei Winter- und Ganzjahresreifen sogar zu einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern.

 

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Traumwagen nach Maß: Der Opel Insignia Exclusive

Rüsselsheim. Das eigene Traumauto im ganz persönlichen, einzigartigen Farbton kreieren – das funktioniert mit dem Individualisierungsprogramm Opel Exclusive. Damit können Opel Insignia-Käufer – unabhängig davon, ob sie sich für einen Grand Sport, Sports Tourer oder Country Tourer entscheiden...
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„Als Team eng beieinander stehen“: 2.600 Teilnehmer beim siebten Opel-Firmenlauf Rüsselsheim.

„Mit PACE! ans Ziel“ lautete in diesem Jahr das Motto für alle Opelaner beim siebten Firmenlauf. Nicht umsonst wählten die Verantwortlichen diesen Slogan für die Opel-Lauf-T Shirts...
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Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoff- und Stromverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH , Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.

 


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