Unser Gebäude in Düsseldorf
Unser Gebäude in Düsseldorf
FREIER OPEL-SPEZIALIST
75 JAHRE IM DIENST DES AUTOFAHRERS
WERKSTATT FÜR ALLE MARKEN
FREIER OPEL-SPEZIALIST
75 JAHRE IM DIENST DES AUTOFAHRERS
WERKSTATT FÜR ALLE MARKEN
FREIER OPEL-PROFI
75 JAHRE IM DIENST DES AUTOFAHRERS
WERKSTATT FÜR ALLE MARKEN

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Kontakt zum Team

Ihr Name*: Herr / Frau
Ihre Telefonnummer*:
Ihre eMail-Adresse*:
Ihre Nachricht an uns (z.B. ein Terminwunsch?):
Bitte Sicherheitsabfrage lösen: (Bitte Text eintragen)

Ich habe von den • Datenschutz-Regelungen Kenntnis genommen.

Bremsflüssigkeit regelmäßig prüfen lassen

Wofür brauchen meine Bremsen eigentlich Bremsflüssigkeit? Ganz einfach: Sie dient als Bindeglied zwischen Bremspedale und Radbremse. Trittst du die Bremspedale, wird die Kraft, die du auf die Pedale ausübst, auf die Bremse übertragen. Dies geschieht dank der Bremsflüssigkeit, die als hydraulisches Fluid für Kraftübertragung sorgt.
Ein schlechter Zustand der Bremsflüssigkeit kann somit lebensgefährlich sein – wir checken und überprüfen sie deshalb gerne für dich!

Bildquelle: Pixabay

In der Spielstraße gilt Schritt-Tempo

Dieses Verkehrszeichen mit auf der Straße spielenden Kindern hat jeder schon mal gesehen. Es steht am Anfang eines sogenannten „verkehrsberuhigten Bereichs“, auch Spielstraße genannt.
Dann gilt: Nur Schritttempo fahren, Fußgänger haben Vorrang und das Halten und Parken ist nur auf gekennzeichneten Flächen erlaubt. Das Ende der Spielstraße wird mit demselben Schild, aber durchgestrichenen angezeigt.

Bildquelle: Pixabay

Gehörst du zu den sichersten oder unsichersten Autofahrern?

Die sichersten Autofahrer Deutschlands kommen aus den neuen Bundesländern: Die Bürger Mecklenburg-Vorpommerns, Thüringens und Sachsens sind – zumindest, wenn es um die Selbsteinschätzung geht – die sichersten Fahrer auf Deutschlands Straßen. Weniger sicher hinter dem Lenkrad fühlen sich hingegen Autofahrer aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und vor allem dem Saarland.

Autofahrer aus NRW und Bayern fühlen sich nicht sicher am Steuer

Wie sicher fühlen sich Deutschlands Autofahrer? Das wurde in einer Umfrage erfragt, in der sie sich auf einer Skala von 1 („sehr unsicher“) bis 10 („sehr sicher“) selbst einschätzen sollten. Das Ergebnis ist ermutigend, denn im Mittel verorten sich die Fahrer bei einer Note von 8,3 – also bei „ziemlich sicher“. Knapp jeder zweite Fahrer (49,6 Prozent) gibt sich selbst sogar die Note 9 oder 10 und stuft sich damit als „sehr sicher“ ein. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern ist man selbstbewusst: Hier geben 60 Prozent der Autohalter an, dass sie sich für „sehr sicher“ hinter dem Lenkrad einschätzen. Es folgen die Thüringer, wo sich 57,4 Prozent die Note 9 oder 10 geben und die Sachsen mit 55,1 Prozent super-sicheren Fahrern. Als bestes westdeutsches Bundesland schneidet Hessen auf dem vierten Platz ab – 52,3 Prozent sehen sich hier als „sehr sichere“ Autofahrer.
Am anderen Ende der Skala finden sich Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und das Saarland. So halten sich im Freistaat nur 46 Prozent für „sehr sichere“ Fahrer, im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW sind es 45,7 Prozent und in Niedersachsen 45,2 Prozent. Das Schlusslicht bildet das Saarland, in dem nur 41,1 Prozent der Autohalter für sich reklamieren, „sehr sichere“ Fahrer zu sein.
Gefragt wurden vom 5. bis 10. März 2020 1.794 Autohalter zwischen 18 und 65 Jahren von Innofact, im Auftrag von AutoScout24.

Bildquelle: Pixabay

Wann ist ein Autositz ergonomisch und gesund für den Rücken?

Bereits vor der Krise war der eigene Wagen für Europäer die erste Wahl gewesen: Rund 13.000 km legen sie jedes Jahr im Durchschnitt zurück. Langes Sitzen und wenig ergonomische Autositze belasten allerdings den Rücken und können zu Verspannungen und Fehlhaltungen führen. Um dies zu vermeiden, sollten Autofahrer sich über ergonomische Autositze informieren.

Ergonomische Sitze sind vielseitig verstellbar – und nachrüstbar!

„Die Faustregel lautet: Der Sitz passt sich dem Autofahrer an, nicht umgekehrt“, erklärt Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. Denn jeder Fahrer hat individuelle Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen, damit der Rücken nicht belastet wird. Besonders wichtig ist dies für Menschen, die häufig und lang Auto fahren und kaum Gelegenheit haben, sich in der Freizeit zu bewegen.
Das Stichwort lautet individuelle Anpassung. Eine gute Lösung ist ein Sitzsystem mit fester Grundstruktur und verstellbarer Rückenlehne, Sitzfläche und Kopfstütze. So kann der Sitzdruck optimal verteilt werden und der Fahrer sitzt sicher und bequem.
Wer ergonomisch fahren will, aber kein neues Auto kaufen möchte, kann in einen Nachrüstsitz investieren. Sie lassen sich flexibel in viele Modelle einbauen und erfüllen alle notwendigen Anforderungen. Wird das Fahrzeug gewechselt, kann der Autositz mitgenommen werden. Detjen: „Mit unserem Gütesiegel können Verbraucher erkennen, mit welchen Autositzen und Herstellern sie rückenfreundlich fahren. Das wird von einem unabhängigen Gremium aus Ärzten und Therapeuten nach strengen Kriterien geprüft.“

Bildquelle: Pixabay

Wenn die neuen Möbel zur tödlichen Gefahr werden

Schwere Gegenstände aus Baumarkt oder Möbelhaus können ungesichert im Auto transportiert zu einem echten Risiko für die Insassen werden. Das ist das Ergebnis eines Crashtests mit handelsüblichen Möbelpackungen und Kleinteilen.

Ladung sichern = Leben retten

Im Test hatte der ADAC einen Crash mit einem vollbeladenen VW Golf V Variant bei Tempo 45 simuliert: Einmal mit gesicherter und einmal mit ungesicherter Ladung. Bei ungesicherter Ladung hätten die Insassen keine Chance gehabt, das Fahrzeug ohne schwere Verletzungen zu verlassen. Die Möbelpakete reißen die Vordersitze teilweise aus den Verankerungen und treffen Fahrer und Beifahrer. Herumfliegende Kleinteile prallen im Crashtest so hart auf den Kopf des Fahrers, dass dieser im Ernstfall lebensbedrohlich verletzt worden wäre. Die Ladung von 145 kg wird bereits bei der Crashgeschwindigkeit von nur 45 km/h zum lebensgefährlichen Geschoss.
Werden alle schweren Gegenstände hingegen mit Gurten fixiert und die Kleinteile richtig platziert, haben Fahrer und Beifahrer durch die Ladung im Crashtest kein erhöhtes Risiko. Im Crashtest halten die Spanngurte die Ladung sicher zurück, auch Kleinteile können durch die sinnvolle Platzierung (beispielsweise in verschließbaren Boxen) nicht zum Geschoss werden. Zusätzlich hätte das verwendete Gepäcknetz Kleinteile von der ersten Sitzreihe ferngehalten.

Bildquelle: Pixabay

Regeln für das Fahren im Motorradkonvoi vereinbaren

Gemeinsame Ausfahrten in der Gruppe sind für viele Motorradfahrer vor allem an schönen Tagen ein besonderes Erlebnis. Bei solchen Kolonnenfahrten gilt es jedoch Regeln zu beachten, um Fehler zu vermeiden und Gruppenmitglieder sowie andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Wichtige Regeln für die Fahrt in der Motorradkolonne

Generell sollten die erfahrensten Piloten in der Gruppe die Kolonnenspitze und das -ende besetzen. Der Kolonnenführer trägt die Verantwortung für Strecke und Tempo und sollte auf Landstraßen nicht schneller als 80 km/h fahren, damit die Gruppe zusammenbleibt. Aus dem gleichen Grund sind Fahranfänger und diejenigen mit der geringsten Fahrpraxis oder dem leistungsschwächsten Motorrad direkt hinter dem Frontmann im Konvoi einzureihen. „Die festgelegte Reihenfolge ist stets einzuhalten, das Überholen untereinander ist tabu. Auf geraden Strecken und Autobahnen versetzt fahren, Blickkontakt nach vorne und hinten halten und auf den Sicherheitsabstand achten“, erklärt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte bei TÜV Rheinland. Schon vor dem Start sollten Streckenverlauf, Pausen, Tankintervalle und Handzeichen vereinbart sowie Handynummern für Notfälle ausgetauscht werden.
Während der Fahrt sollten die Biker plötzliche Tempoverschärfungen und abruptes Abbremsen vermeiden. „Überraschende Fahrmanöver können für die Gruppenmitglieder gefährlich sein“, begründet Rechtien. Besonders vor Ortschaften und Kreuzungen gilt es, das Tempo frühzeitig zu reduzieren und Richtungswechsel rechtzeitig durch Blinken anzuzeigen. Zudem sollten sich Motorradfahrer beim Überholen anderer Verkehrsteilnehmer keinesfalls auf den Vordermann verlassen – jeder im Konvoi muss sich selbst überzeugen, ob die Strecke wirklich frei ist.

 

Bildquelle: Pixabay

Wie viele Deutsche schaffen den Führerschein beim ersten Mal nicht?

30 theoretische Fragen, mindestens zwölf praktische Fahrstunden und eine Prüfungsfahrt – was so einfach klingt, erweist sich für einen Teil der Fahrschüler als zunächst unüberwindbare Hürde.

Deutsche in der Führerscheinprüfung: Theorie top, Praxis flop

Das ergab eine forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Mit der theoretischen Prüfung hatten vergleichsweise weniger Prüflinge Probleme: 91 Prozent der Befragten haben beim ersten Versuch den Multiple-Choice-Test bestanden, für acht Prozent hat ein einmaliges Nachsitzen gereicht und ein Prozent hat drei oder mehr Anläufe gebraucht. Dagegen war die praktische Prüfung für die Befragten der größere Stolperstein. 82 Prozent haben es mit dem Prüfer im Nacken beim ersten Mal geschafft, 15 Prozent behielten beim zweiten Versuch die Ruhe und drei Prozent der Umfrageteilnehmer mussten eine zweite oder mehr Ehrenrunden drehen.
Damit man weder theoretisch noch praktisch eine Prüfungswiederholung fürchten muss, gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Vorbereitung. Die digitale Welt bietet heute Lernprogramme für mobile Endgeräte sowie Onlinesimulationen für die Prüfung. Und mit der einen oder anderen zusätzlichen Stunde am Steuer kann man sich die nötige Sicherheit für die Prüfungssituation im Auto holen.

Bildquelle: Pixabay

So sollte jetzt jeder Autofahrer seinen Verbandkasten aufrüsten

Im Notfall nicht wegschauen: Unterlassene Hilfeleistung ist auch in Krisenzeiten strafbar. Wer Verletzten nach einem Unfall helfen will, kann jedoch kaum Abstand halten. Autofahrer sollten ihren Erste-Hilfe-Koffer deshalb um einen Mundschutz und Desinfektionsmittel ergänzen.

Niemand muss sich selbst gefährden

Derzeit haben viele Menschen Angst vor einer Ansteckung. Dennoch sollten die Zeugen eines Unfalls auch jetzt nicht einfach wegschauen. „Bei einem Herzstillstand oder schweren Blutungen geht es oft um Minuten. Ersthelfer können Leben retten, wenn sie die Blutungen stillen oder mit einer Herzdruckmassage beginnen“, sagt Katharina Donner, Beratungsärztin bei der R+V Krankenversicherung und Beraterin des Infocenters der R+V Versicherung. Selbstverständlich muss sich aber niemand selbst gefährden. „Da eine Mund-zu-Mund-Beatmung bei Fremden derzeit riskant ist, können Helfer darauf verzichten. Sie ist für Laien ohnehin nicht zwingend erforderlich.“
Einmalhandschuhe gehören seit langem in jeden Erste-Hilfe-Koffer. Jetzt ist es sinnvoll, ihn auch mit Mundschutz und Desinfektionsmittel zu bestücken, empfiehlt Donner: „Wer im Kontakt mit anderen Menschen einen Mundschutz anlegt und sich die Hände nach der Hilfeleistung gründlich desinfiziert, verringert die Infektionsgefahr.“ Augenzeugen, die selbst zur Risikogruppe gehören und deshalb nicht in die Nähe der Verletzten gehen wollen, können trotzdem aktiv werden und den Notruf absetzen, die Unfallstelle absichern und andere zur Hilfeleistung auffordern.

Bildquelle: Pixabay

Selbst bei 10 km/h: Kleine Kollision mit großem Schaden

Alle zwölf Sekunden passiert irgendwo in Deutschland ein Verkehrsunfall. In über 88 Prozent aller Fälle bleibt es beim Sachschaden. Dass dabei auch vermeintlich minimale Kollisionen durchaus größere Schäden verursachen können, zeigt ein aktueller Crashtest der Sachverständigenorganisation DEKRA.

Schaden außen ist nicht gleich Schaden innen

Bei dem Versuch im DEKRA Crash Test Center kollidierte eine Mercedes-Benz C-Klasse mit weniger als 10 km/h mittig mit einem ungebremsten Crashwagen. „Die Barriere hatte eine Masse von 1.330 Kilogramm und war mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet“, erklärt DEKRA Crash-Experte Peter Rücker. „Die Anstoßgeschwindigkeit lag bei genau 9,9 km/h. 180 Millisekunden nach dem Anstoß verzeichnen wir die tiefste Eindringung; die Anhängerkupplung ist in diesem Moment auf den Hochgeschwindigkeitsaufnahmen nicht mehr zu sehen. 400 Millisekunden nach dem Anstoß hat das Crashfahrzeug die Barriere dann angeschoben; beide haben keinen Kontakt mehr.“
Die äußeren Beschädigungen am Crashfahrzeug sind auf den ersten Blick relativ gering. Erst nach Demontage der Anbauteile und einer Karosserievermessung wird klar: Nicht nur der Querträger ist deformiert, sondern auch beide Längsträger sind verformt. Außerdem wurden der Wasserkühler eingedrückt, der Klimakondensator beschädigt und das Kühlrohr der Servolenkung deformiert. Die DEKRA Sachverständigen kalkulieren für die Reparatur des gesamten Schadens knapp 7.400 Euro inklusive Mehrwertsteuer.
„Der Versuch zeigt, welche Folgen ein vermeintlich leichter Unfall haben kann. Bei weniger als 10 km/h würden die meisten Autobesitzer keine großen Beschädigungen erwarten“, so Bernd Grüninger, Bereichsleiter Gutachten der DEKRA Automobil GmbH.

Bildquelle: Pixabay

Fahrräder per Auto transportieren – welche Möglichkeiten gibt es?

Viele Deutsche nehmen ihr Fahrrad nicht nur gerne mit in den Urlaub, sondern wollen auch beim Wochenendausflug nicht auf ihren „Drahtesel“ verzichten. Diesem Wunsch folgt dann häufig die Frage, wie das Fahrrad am sinnvollsten mit dem Auto transportiert wird.

So werden Fahrräder mit dem Auto transportiert

Experten raten beim Transport von Fahrrädern gern zum sogenannten Heckträger. Diese Konstruktion sitzt auf der Anhängerkupplung auf und gilt als besonders stabil und sicher, wie die Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e. V. schreibt. Heckträger punkten vor allem mit ihrem niedrigeren Schwerpunkt als Dachträger. Das macht sich beim Fahrverhalten positiv bemerkbar. Zudem lässt der geringere Luftwiderstand bei diesen Systemen den Spritverbrauch weniger stark ansteigen. Und last, but not least bedeutet die träge Masse hinter dem Fahrzeugheck ein deutlich geringeres Risiko als beim Transport auf dem Autodach.
Bei letztgenannter Alternative kommt im wahrsten Sinne des Wortes erschwerend hinzu, dass die Räder zum Verankern in dem Tragesystem höher gehoben werden müssen als beim Heckträger. Das macht das Beladen unbequemer – erst recht wenn ein schweres Pedelec nach oben gewuchtet werden soll. Überdies kommt es beim Verstauen der Räder auf dem Dach leichter zu Kratzern im Lack oder sonstigen Beschädigungen am Fahrzeugäußeren. Als weitere Nachteile von Dachträgern gelten der höhere Luftwiderstand mit den Fahrrädern auf dem Autodach und die größere Anfälligkeit für Seitenwinde. Für einige Dachträgerkonstruktionen ist außerdem eine Dachreling erforderlich. Dafür sind Dachfahrradträger häufig in der Anschaffung preisgünstiger als andere Modelle.

Bildquelle: Pixabay

Konzentration gefährdet: Diese Ablenkungen gibt es im Auto

Noch schnell einen Blick auf das Handy werfen, im Navi während der Fahrt eine Straße eingeben oder dem Kind etwas zu trinken reichen. Ablenkungen beim Autofahren gibt es genug. Dabei vergessen viele: Ein abgelenkter Autofahrer hat kaum eine Chance, richtig und schnell zu reagieren!

Überall im Auto lauern gefährliche Ablenkungen

Laut Straßenverkehrsordnung sind Verkehrsteilnehmer verpflichtet, sich voll und ganz auf das Straßengeschehen zu konzentrieren und ihre Hände am Lenkrad zu belassen. Durch einen kurzen Seitenblick auf das Handy ist schnell ein Radfahrer oder das Bremsen des vorausfahrenden Fahrzeugs übersehen. „Das Smartphone ist die häufigste Ablenkung beim Autofahren, egal ob ohne Freisprechfunktion telefoniert oder eine Nachricht eingetippt wird“, erklärt die Expertin Andrea Häußler von TÜV SÜD. „Vielen ist nicht bewusst, wie schnell ein Auffahrunfall passiert. Die Reaktionszeit wird gefährlich verkürzt, so dass der Fahrer meist keine Chance mehr hat, noch richtig zu reagieren.“

Wer eine längere Fahrt vor sich hat, sollte sich Zeit für Pausen nehmen und in dieser Zeit auch essen und trinken. Bei einer kurzen Rast lässt es sich viel entspannter essen und außerdem erhöht eine Pause die Konzentration für die Weiterfahrt. Ein sicheres Führen des Fahrzeugs ist während der Nahrungsaufnahme nämlich nicht gegeben, wenn nicht beide Hände am Lenkrad sind. Für Kinder im Auto sollte eine Trinkflasche griffbereit platziert werden. Ist das Kind noch nicht so selbstständig, muss die Sicherheit vorgehen und bei Bedarf eine Parkmöglichkeit gesucht werden.

Ist ein Beifahrer im Auto, kann dieser ablenkende Tätigkeiten, wie das Navi umzuprogrammieren oder ein Telefonat anzunehmen, übernehmen. So kann sich der Fahrer ohne Ablenkung weiter auf die Straße konzentrieren. Dies gilt genauso für die Versorgung der Kinder oder die Suche nach einem anderen Radiosender. Für Unterhaltung ist mit einem Beifahrer meist gesorgt. Wird das Gespräch allerdings emotional oder artet gar in einen Streit aus, sollte die Fahrt möglichst schnell unterbrochen werden, um auf einem Parkplatz die Lage zu klären. Denn auch durch Streitgespräche ist die Konzentration des Fahrers auf den Verkehr stark beeinträchtigt.

Haustiere sind während einer Autofahrt in einer fixierten Transportbox in passender Größe am sichersten. Werden Tiere im Fahrgastraum mitgenommen, sollten sie mit einem Geschirr, das mit einer Verlängerung an der Gurtschließe befestigt wird, auf dem Sitz gesichert sein. Unerwartetes Verhalten der Vierbeiner kann zu Erschrecken und damit zur Ablenkung des Fahrers führen, vor allem, wenn diese sich auf dem Beifahrersitz befinden. Schließlich hat das sichere Ankommen oberste Priorität.

Bildquelle: Pixabay

Sicher Autofahren im Alter: Checklisten für Fahrer und Angehörige

Ältere Autofahrer haben zwar zumeist viel Erfahrung hinter dem Steuer, dennoch kann der Alterungsprozess einige Probleme mit sich bringen, die z. B. durch Witterung noch verstärkt werden können.

Checkliste für Autofahrer zur Selbsteinschätzung

Teil der Broschüre „Sicher Auto fahren im Alter“ von der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI) sind Checklisten für Autofahrer und deren Angehörige. Wenn eine oder mehrere der Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, sollte der Autofahrer einen Arzt aufsuchen, um zu überprüfen, ob das Problem eine gesundheitliche Ursache hat.
Checkliste für Autofahrer zur Selbsteinschätzung:
? Verlieren Sie beim Fahren manchmal die Orientierung?
? Haben Sie Schwierigkeiten, andere Verkehrsteilnehmer, Ampeln oder Verkehrszeichen zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren?
? Haben Sie Probleme, das Gas-, Kupplungs- oder Bremspedal zu betätigen?
? Hören Sie Motorengeräusche, Schaltung oder Signale anderer Verkehrsteilnehmer (manchmal) spät oder schlecht?
? Finden Sie es schwierig, den Kopf zu drehen und über Ihre Schulter zu blicken?
? Werden Sie im dichten Verkehr oder auf unbekannten Straßen nervös?
? Hupen andere Autofahrer häufig wegen Ihres Fahrverhaltens?
? Verursachen Sie in letzter Zeit häufiger kleinere oder „Beinahe“-Unfälle?
? Fühlen Sie sich beim Fahren unsicher?
? Werden Sie schläfrig oder wird Ihnen schwindelig, nachdem Sie Ihre Medikamente eingenommen haben?
Die Broschüre und weitere Informationsmaterialien können bei der Stiftung kostenfrei bestellt werden unter 0211 86 20 66 0 und www.alzheimer-forschung.de/sicher-auto-fahren.

Bildquelle: Pixabay

Kindersitztest 2020 – das macht gute Kindersitze aus

Der Großteil im ADAC Kindersitztest 2020 getesteten Sitze überschreitet die gesetzlichen Anforderungen teils deutlich. Dabei prüfte der ADAC 26 Sitze für alle Altersklassen auf Sicherheit, Handhabung und Schadstoffe.

Die meisten Kindersitze überzeugen im Test

Das Ergebnis des Kindersitztests: Die Babyschale „Silver Cross Dream + Dream i-Size Base“ erhält als einziger Sitz das ADAC Urteil „sehr gut“, 18 Modelle erreichen „gut“ und sechs weitere ein „befriedigend“. Das Schlusslicht („ausreichend“) bildet der mit 75 Euro billigste Sitz, der „Osann Flux Plus“. Er ist zwar frei von Schadstoffen, zeigt aber Schwächen bei der Bedienung und in der Sicherheit. Erfreulich: Keines der getesteten Modelle musste mit „mangelhaft“ bewertet werden, und kein Sitz scheiterte am gesetzlich nicht für alle Produkte vorgeschriebenen Seitenaufpralltest.
Beim Kauf eines Kindersitzes sollten Eltern zusätzlich zu Testergebnissen berücksichtigen, dass nicht jeder Kindersitz gleich gut in jedes Auto oder zu jedem Kind passt. Daher sollten zum Kindersitzkauf sowohl das Auto als auch das Kind mitgenommen werden, um verschiedene Modelle auszuprobieren. So können schon vor dem Kauf Handhabung und Einbau am eigenen Fahrzeug erprobt werden. Denn der richtige Einbau ist wichtig, damit der Sitz das Kind bei einem Unfall bestmöglich schützen kann. Die Gurte müssen straff angezogen und Jacken unter dem Beckengurt herausgezogen werden, damit der Gurt möglichst nahe am Körper anliegt. Außerdem müssen Gurte und Rückenstütze regelmäßig an die Größe des Kindes angepasst werden.

Bildquelle: Pixabay

 

Was sollten Autofahrer über Sekundenschlaf am Steuer wissen?

36 Prozent der deutschen Autofahrer sind schon einmal am Steuer kurzzeitig eingeschlafen. Das zeigt eine neue forsa-Umfrage zum Thema „Deutschland mobil 2020“ im Auftrag von CosmosDirekt.

So lässt sich Sekundenschlaf am Steuer vermeiden

So langsam nähert sich das Leben in Europa einer neuen Normalität. Die deutschen Urlauber machen wieder konkretere Pläne für den Sommerurlaub, Geschäftsreisende füllen langsam ihre Terminkalender. Zu erwarten ist, dass viele wieder mehr und längere Strecken mit dem Auto fahren werden – mit entsprechend höherem Verkehrsaufkommen, Staus und Stress.
Das kann aber gefährlich werden, denn 36 Prozent der deutschen Autofahrer sind schon einmal am Steuer eingeschlafen. Das zeigt die aktuelle forsa-Umfrage „Deutschland mobil 2020“ im Auftrag von CosmosDirekt. 2014 waren es noch 30 Prozent der Umfrageteilnehmer. Dabei zeigt sich: Männer berichten mit 46 Prozent häufiger von einem Sekundenschlaf als Frauen mit 27 Prozent.
Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof von CosmosDirekt erklärt dazu: „Müdigkeit am Steuer kann zur ernsthaften Gefahr für Fahrer, Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer werden. Um auch auf langen Strecken fit und konzentriert zu bleiben, sind Pausen ganz wichtig. Spätestens nach 200 Kilometern oder zwei Stunden Fahrzeit sollte man eine Pause einlegen. Nach einem gesunden Snack, frischer Luft, einem kurzen Spaziergang und einigen Dehnübungen kann dann die nächste Etappe hinter dem Steuer angegangen werden. Und wenn die Müdigkeit doch mal überhandnimmt, hilft ein 20-minütiger Powernap.“

Bildquelle: Pixabay

Urlaub 2020 mit Wohnmobil – was gibt es zu beachten?

In Zeiten der Krise zeichnet sich der Trend ab, die Ferien in Deutschland zu verbringen. Das Wohnmobil erfährt dabei eine Renaissance, denn es vereint die Bedürfnisse nach Mobilität und Infektionssicherheit auch unter den gegebenen behördlichen Einschränkungen. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Kapazitäten auf Campingplätzen sind begrenzt

Derzeit sind in den meisten Bundesländern nur autarke Wohnmobile zugelassen, da die Sanitäranlagen vor Ort noch geschlossen bleiben. Das Wohnmobil sollte also über eine eigene Küche, WC, Dusche und Frisch- und Abwassertanks an Bord verfügen.
Aufgrund der steigenden Nachfrage bei begrenztem Kontingent rät die ADAC Autovermietung zu Vorabreservierungen. Nicht nur das Wohnmobil sollte rechtzeitig gebucht, sondern auch geeignete Campingplätze sollten in jedem Fall vor Reiseantritt reserviert werden.
Aufgrund der Hygiene-Vorschriften und der Abstandsregeln sind die Kapazitäten auf den deutschen Campingplätzen begrenzt. Bei PiNCAMP, dem Camping-Portal des ADAC, können sich Reisewillige grundsätzlich über die Lage vor Ort informieren.
In der Regel sind Wohnmobile für Zeiträume ab einer Woche anmietbar. In der Nebensaison – insbesondere im Frühjahr und im Herbst – ist unter Umständen eine kürzere Mietdauer möglich. Für Langzeitmieter gibt es ab drei Wochen oft attraktive Sonderkonditionen.
Wer zum ersten Mal ein Wohnmobil mietet, sollte sich mit den Fahrzeugdimensionen und dem Verhalten des Fahrzeugs vertraut machen. Ganz wichtig: Fahren andere Großfahrzeuge neben einem Wohnmobil, entsteht ein gefährlicher Unterdruck, der beide Fahrzeuge zueinander hinziehen kann.
Wer zum ersten Mal ein Wohnmobil mietet, sollte sich mit den Fahrzeugdimensionen und dem Verhalten des Fahrzeugs vertraut machen und evtl. in einem sicheren Bereich üben.

Bildquelle: Pixabay

Reifen: Autofahrer vertrauen auf Rat & Tat der freien Werkstatt

Die Reifen sind der einzige Kontakt des Autos zur Straße. Dieser gebetsmühlenhaft wiederholte Satz hat nach wie vor Gültigkeit. Wie aber gehen die Autofahrer mit dieser Erkenntnis um, wenn es um die „Beine“ ihres Fahrzeuges geht?

Wenig Interesse bei Autofahrern – viel Vertrauen in freie Werkstätten

Auch in diesem Jahr erschreckt wieder, dass Reifen den privaten Endverbraucher nur wenig interessieren. Rund 72 Prozent der von der Prüforganisation KÜS und dem Fachmagazin kfz-betrieb Befragten kümmern sich darum „nur so viel wie nötig“. Sie wissen nicht einmal, welche Reifen montiert sind. Dabei sollten sich Autofahrer durchaus ein wenig für die Bereifung ihres Pkw interessieren, trägt sie doch einen maßgeblichen Teil zur Verkehrssicherheit bei.
Bei 65 Prozent der Befragten sind aktuell Premium-Reifen montiert, es folgen Qualitätsprodukte mit 30 Prozent, das Budget entschied bei 5 Prozent. Gekauft wurde bevorzugt in der freien Werkstatt und im Reifenhandel, das gaben jeweils 18 Prozent der Befragten an. Nur 10 Prozent der Autofahrer kaufen ihre Reifen im Internet – der persönliche Kontakt und Rat durch die Werkstatt vor Ort ist den meisten Autofahrern also weiterhin wichtig.
65 % der Befragten rüsten saisonal um, 2019 waren es noch 69 %. Dabei legen 35 % selbst Hand an, 24 % fahren zur freien Werkstatt, 23 % ins Autohaus, 14 % zum Reifenfachhandel und 5 % zu einer Werkstattkette. Soll der Reifenwechsel also vom geschulten Fachpersonal sicher durchgeführt werden, entscheiden sich die meisten Autofahrer wieder für die freie Werkstatt.
Auch das Thema Verschleißzustand war für die Interviewer von KÜS und kfz-betrieb interessant. 47 % vertrauen auch hier dem Urteil des Fachpersonals in der freien Werkstatt, bei drei Millimetern Restprofil wechseln 19 %. Ebenfalls 19 % fahren bis zum gesetzlich geforderten Mindestprofil von 1,6 Millimetern, 8 % wechseln bei vier Millimetern.

Bildquelle: Pixabay

 

Kennzeichenklau: Was tun, wenn plötzlich das Nummernschild fehlt?

Jährlich verschwinden deutschlandweit etwa 100.000 Fahrzeugkennzeichen. Was nach einem schlechten Scherz klingt, ist häufig das Werk von Tank- und TÜV-Betrügern. Wie du reagieren solltest, wenn auch du Opfer eines Kennzeichendiebstahls wirst, erfährst du in diesem Beitrag.

Was tun, wenn einem das Nummernschild geklaut wurde?

Ohne amtliches Kennzeichen fahren, ist verboten. Der ACE erklärt: Ist das Nummernschild weg, geht es deshalb sofort und ohne Auto zur Polizei, um den Verlust zu melden und zu verhindern, dass einem mit dem Diebesgut begangene Straftaten angelastet werden. Dies gilt auch bei Aufenthalt im Ausland. Bestenfalls sollten Geschädigte zudem Anzeige erstatten. So besteht die Chance, dass der Dieb die Kosten für das neue Kennzeichen trägt, wenn er gefasst wird. Um wieder mit dem Fahrzeug fahren zu können, ist anschließend der Gang zur Kfz-Zulassungsstelle nötig. Dort wird das alte Nummernschild gesperrt und ein neues wird ausgestellt. Mitzubringen sind, neben der Diebstahlsanzeige der deutschen Polizei, ein Ausweisdokument, der Fahrzeugschein und der Fahrzeugbrief sowie die Original-Bescheinigung der letzten Hauptuntersuchung. Ist ein zweites Kennzeichen vorhanden, sollte man auch dieses vorlegen. Auch die Versicherung ist zu informieren.

Neben dem Zeitaufwand für die Behördengänge kostet der Diebstahl des Kfz-Kennzeichens Geld: bis zu 35 Euro Verwaltungsgebühren, rund 25 Euro für das Prägen neuer Kennzeichen und 35 Euro für den Austausch alter Fahrzeugpapiere. Das bisherige Kennzeichen ist ab diesem Zeitpunkt für zehn Jahre zur Fahndung ausgeschrieben. Wird der Dieb gefasst, nachdem man Anzeige erstattet hat, muss er die Kosten übernehmen. Deshalb: Belege unbedingt aufbewahren.
Wer sich beim Verlust des Kennzeichens im Ausland befindet, muss darüber hinaus die Heimreise ohne Auto sowie ggf. den Transport des Fahrzeugs organisieren und bezahlen. Denn die Weiterfahrt ohne Kennzeichen ist strikt verboten und ein neues Kennzeichen kann nur bei der Zulassungsbehörde am Hauptwohnsitz des Fahrzeughalters ausgestellt werden.

Bildquelle: Pixabay

Mittelspurschleicher trotz Rechtsfahrgebot – ist das erlaubt?

Bereits Napoleon Bonaparte führte zu seiner Zeit das Rechtsfahrgebot im Straßenverkehr ein. Allerdings fährt heutzutage knapp ein Drittel der Deutschen (32 Prozent) bevorzugt auf dem mittleren Fahrstreifen. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Doch ist das überhaupt erlaubt?

Nur auf der Mittelspur fahren, wenn sich rechts fahren nicht lohnt!

Ein Drittel der deutschen Autofahrer bevorzugt die goldene Mitte. Doch müssen sie sich nicht früher oder später von ihrer Lieblingsspur trennen, um das Rechtsfahrgebot einzuhalten? Nicht immer, denn die gesetzliche Regelung lässt unter bestimmten Voraussetzungen Abweichungen zu. Frank Bärnhof, Kfz-Experte von CosmosDirek, erklärt, welche Sonderregelung außerhalb geschlossener Ortschaften mit mehr als zwei Fahrspuren gilt: „Kraftfahrzeuge dürfen den mittleren Fahrstreifen durchgängig befahren, wenn zumindest hin und wieder rechts davon ein Fahrzeug fährt. Das Rechtsfahrgebot ist also abhängig von der jeweiligen Verkehrsdichte.“ Doch was bedeutet „hin und wieder“? Frank Bärnhof: „Sind viele Fahrzeuge unterwegs und ist die Zeitspanne für einen nächsten Überholvorgang somit sehr gering, kann man auf der mittleren Spur weiterfahren. Sind wenige Fahrzeug unterwegs und kann die rechte Spur somit für längere Zeit genutzt werden, sollte man auch auf diese Spur wechseln.“

Doch egal, ob freie Fahrt oder dichter Verkehr: „Wer außerorts auf einer Kraftfahrstraße oder Autobahn die linke oder mittlere Spur blockiert, obwohl rechtsseitig freie Fahrt ist, verstößt gegen das Rechtsfahrgebot“, warnt Frank Bärnhof. Bei einem Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot droht ein Bußgeld von 80 bis 100 Euro – je nachdem, ob ein Unfall aufgrund des Verstoßes erfolgte (bei Gefährdung oder Verursachung eines Unfalls ist auch 1 Punkt in Flensburg fällig).

 

Bildquelle: Pixabay

Wespe im Auto: Was passiert bei einem Unfall?

Die Beziehung von Autofahrern und Insekten ist keine Lovestory. Ärgern sich viele darüber, dass sie nach jeder längeren Fahrt die Scheibe säubern müssen, gibt es nicht wenige, die ein schlechtes Gewissen haben, vielen der durchaus nützlichen Lebewesen den Garaus gemacht zu haben. Durchaus gefährlich kann es werden, wenn Autofahrer eine ungewollte Begegnung mit Wespen machen.

Kein wünschenswertes Date: Autofahrer trifft Wespe

Vor allem im Sommer bekommt die problematische Beziehung zwischen Autofahrer und Insekten noch einen besonderen Kick: Dann werden Wespen besonders aktiv. Bei ihrer Nahrungssuche machen sie vor wenig halt – auch nicht vor Autos.
Die Reaktionen vieler auf Wespen lassen sich derzeit nicht nur beim Essen im Freien beobachten: vorsichtiger Respekt ist die Regel, Panikreaktionen sind keine Seltenheit. Während panisches Handeln zu Fuß in den meisten Fällen glimpflich verläuft, kann dies im Auto einen größeren Schaden nach sich ziehen.
In einem solchen Fall ist Ruhe zwar die beste Reaktion, dies aber Menschen zu raten, die Angst vor Wespen haben, ist schwierig. Die HUK-Coburg rät in solchen Fällen, möglichst schnell anzuhalten und den ungebetenen Fahrgast an die Luft zu setzen, ohne ihn sonderlich zu reizen. Das Öffnen von Fenstern und Türen erleichtert dem Insekt die Flucht.
Kommt es aufgrund einer überraschenden Wespenbegegnung im Auto doch einmal zu einer Situation, in der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren, kommt die Kfz-Versicherung für den Schaden auf – egal ob es sich um das gegnerische oder das eigene Fahrzeug handelt.

 

Bildquelle: Pixabay

Handy in Halterung: Tippen erlaubt?

Telefonieren und Autofahren – dass diese Kombination keine gute Idee ist, sollte jeder Autofahrer wissen. Umso besser, dass immer mehr Autofahrer eine Handyhalterung benutzen, um mit festem Griff am Lenkrad trotzdem telefonieren zu können. Doch auch mit Freisprecher sollten Autofahrer das Telefonieren am Steuer auf ein Minimum beschränken.

Handyhalterung befähigt nicht zum Nachrichten schreiben!

Jeder Autofahrer sollte mittlerweile wissen, dass das Benutzen eines Handys bzw. Smartphones am Steuer verboten ist. 100 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg sind sicher, wenn man so von der Polizei erwischt wird. Bei einer zusätzlichen Ge­fährdung erhöhen sich die Strafen auf 150 € Bußgeld, 2 Punkten in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot. Bei Sachbe­schädigung sind 200 Euro, 2 Punkte und 1 Monat fällig.
Laut Straßenverkehrsordnung ist das Benutzen eines Handys am Steuer jedoch nur dann verboten, wenn es hierfür aufgehoben und in die Hand genommen werden muss. Steckt das Handy in der Halterung, dürfen Anrufe getätigt werden. Das heißt jedoch nicht, dass Autofahrer mit Handyhalterung Narrenfreiheit genießen. Denn die Nutzung sollte trotz der Halterung auf ein Minimum beschränkt werden – das Tippen von Nachrichten, surfen im Internet oder schauen von Videos ist weiterhin gefährlich und verboten. Schließlich schreibt die StVO vor, dass Autofahrer ihren Blick stets auf das Verkehrsgeschehen richten müssen und ihre Hände immer fest am Lenkrad haben sollten.

Bildquelle: Pixabay

 

Reifendruck: Nicht zu viel und nicht zu wenig Luft

Die Tage werden immer länger und die Temperaturen steigen weiter: Der Sommer ist auf dem Weg und so haben die meisten Autofahrer ihre Pkw in der Werkstatt schon auf Sommerreifen umrüsten lassen. Dann stellt sich die Frage: Welcher Luftdruck ist der richtige?

Die zwei Seiten der Medaille

Die DEKRA hat in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg im Rahmen einer Bachelor-Arbeit das Brems- und Fahrverhalten mit unterschiedlichen Reifendrücken auf trockener Fahrbahn getestet. „Mehrere hundert Bremsungen haben ergeben: Je geringer der Fülldruck, desto kürzer wird der Bremsweg. Das ist aber eben nur die eine Seite der Medaille“, gibt der DEKRA Reifenexperte Christian Koch zu bedenken. „Denn unsere Fahrversuche, zum Beispiel Slalomfahrten und Ausweichmanöver, haben umgekehrt gezeigt: Mit dem geringeren Fülldruck nimmt auch die Lenkpräzision spürbar ab.“ Das Fahrgefühl wird schwammig. Das Fahrzeug reagiert sehr schwerfällig auf die Lenkbefehle des Fahrers. Bei höheren Geschwindigkeiten wird es unbeherrschbar. „Zudem kehrt sich das Verhalten des Reifens auf nasser Fahrbahn um: Hier ergibt ein hoher Fülldruck die kürzesten Bremswege“, so Christian Koch.

Klare Empfehlung: Hersteller-Vorgaben befolgen
Die Ergebnisse der Testreihe sind für den Reifenexperten keine Überraschung: „Die Anforderungen, die an einen Reifen gestellt werden, sind sehr vielfältig. Deshalb stellt selbst der beste Reifen immer einen Zielkompromiss dar, der verschiedene Anforderungen möglichst gut unter einen Hut bringen muss.“
Seine klare Empfehlung an Fahrzeughalter und Fahrer ist deshalb: „Verwenden Sie den Fülldruck, den Fahrzeughersteller und Reifenhersteller gemeinsam für den jeweiligen Beladungszustand des Fahrzeugs vorgeben.“ Diese Vorgaben sind in der Regel auf einem Aufkleber in der Tankklappe oder an der B-Säule im Bereich der Fahrertür verzeichnet. „Der Zielkompromiss gelingt am besten mit dem vorgegebenen Fülldruck. Deutliche Abweichungen davon wirken sich in der Regel negativ aus – und zwar durch ein unausgewogenes Verhalten des Reifens.“
Die meisten neueren Fahrzeuge sind heute mit einem Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) ausgerüstet, das nach dem Wechsel auf die Sommerbereifung neu kalibriert werden muss. Hier kann die freie Werkstatt aushelfen.

Bildquelle: Pixabay

Halteverstöße: Schon ein kurzer Stopp kann teuer werden

Ein kurzer Stopp vor der Bäckerei oder am Zeitungskiosk ist für viele Autofahrer eine liebgewonnene Routine. Nicht selten bleibt das Fahrzeug dabei kurz in der zweiten Reihe, im Parkverbot oder auf dem Schutzstreifen für Radler stehen. Doch das kann nun richtig teuer werden!

StVO-Novelle: 100 statt 15 Euro drohen nun

Vor vermeintlich „kleinen“ Halteverstößen warnen aktuell die Verkehrsexperten von DEKRA – zum einen mit Blick auf die Verkehrssicherheit, zum anderen auf den Geldbeutel und aufs Flensburger Punktekonto. Schon ein kurzer Halt kann teuer werden. Das gilt erst recht, nachdem die am 28. April 2020 in Kraft getretene Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) die Bußgelder auch für einige Halt- und Parkverstöße drastisch angehoben hat. Dabei gilt:
? Wer länger als drei Minuten hält, der parkt
? An gefährlichen Stellen ist Halten prinzipiell untersagt
? Verlassen des Fahrzeugs gilt als Parken

Wer in der zweiten Reihe hält, für den können statt bisher 15 Euro jetzt bis zu 100 Euro Bußgeld und ein Punkt im Flensburger Fahreignungsregister fällig werden. Denn Halten in der zweiten Reihe ist in der Regel unzulässig. Für Ausnahmen braucht es triftige Gründe, wie zum Beispiel das Ausladen eines schweren Gegenstandes ohne nahe gelegene Parkmöglichkeit.
Auch auf Radwegen und Radfahrstreifen ist das Halten (oder Parken) für Kraftfahrzeuge grundsätzlich untersagt. Seit neuestem gilt ein generelles Halteverbot auch auf Schutzstreifen für den Radverkehr, die durch eine gestrichelte Linie von der Fahrbahn getrennt sind. Bei Verstößen geht es auch hier zur Sache: Es können bis zu 100 Euro Bußgeld fällig werden.

Bildquelle: Pixabay

Autowäsche: So wird hartnäckiger Schmutz sanft vom Lack entfernt

Durch die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen der letzten Wochen wurden Autos und Motorräder in vielen Fällen weniger bewegt. Fahrzeuge, die draußen stehen, sind deshalb oft erheblich verschmutzt. Was können Autofahrer da tun?

Bei hartnäckigem Schmutz hilft nur die Waschanlage

Um hartnäckige Verschmutzungen – ob Vogelkot, Harz oder Insekten – schonend wie möglich zu entfernen, empfiehlt der ADAC Folgendes: Verschmutzungen sollten umgehend beseitigt werden, damit sie keine Lackschäden hinterlassen. Dabei ist auf eine schonende Reinigung zu achten, denn scharfe Reinigungsmittel oder ungeeignete Schwämme schädigen den Lack. Scheinwerfer- und Leuchtenabdeckungen sind besonders empfindlich.
Zuerst sollten die Verschmutzungen aufgeweicht und dann entfernt werden. Im Schmutz können feinste Sandpartikel enthalten sein, daher sollte hier nicht kräftig gerieben werden. Hilft das allein noch nicht, können Spezialreiniger oder Reinigungsknete zur Weiterbehandlung verwendet werden. Auch die Scheibenwischer sollten nicht vergessen werden. Am Ende hilft dann doch die Waschanlage am besten: Autofahrer sollten unbedingt durch die Waschanlage fahren und ein intensives Programm wählen. Eine Behandlung mit Hartwachs nach der Wäsche kann helfen, den Lack gegen Umwelteinflüsse besser zu schützen und Schmutz abzuweisen.

Bildquelle: Pixabay

Crashtest: Gefahr durch künftige Sitzpositionen

Neue Möglichkeiten für das Autofahren der Zukunft werden heute schon vielfältig diskutiert. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Fahrer die Fahraufgabe nicht mehr dauerhaft ausführen muss und sich anderen Tätigkeiten widmen kann. Der ADAC zeigt nun jedoch, dass völlig neue Konzepte für Gurte, Airbags und Sitze entwickelt werden müssen, um zukünftige Sitzpositionen zu ermöglichen.

Reale Gefahren im Auto von morgen

Zeitung lesend und liegend im Auto, oder sich mit den Mitfahrern auf der Rückbank von Angesicht zu Angesicht unterhalten zu können, all das soll irgendwann Realität werden. Doch schützen heutige, herkömmliche Sicherheitsgurte den Insassen, der quer zur Fahrtrichtung sitzt?
Die gesamte Fahrzeugstruktur, wie Gurte oder Airbags sind in heutigen Autos darauf ausgelegt, dass die Insassen nach vorne gerichtet und aufrecht sitzen. In seinen Tests hat der ADAC davon abweichende Positionen untersucht. Eine leichte Drehung (+/-15°) hat dabei keine stark negativen Auswirkungen auf die Sicherheit. Wer in der Zukunft aber ein Nickerchen beim Autofahren machen möchte, könnte in der liegenden Position bei einem Unfall schwerwiegende und sogar tödliche Verletzungen davontragen. Es steigt die Gefahr unter dem Beckengurt durchzurutschen (sog. Submarining), und die Wirbelsäule wird so stark gestaucht, dass dies bleibenden Schäden nach sich ziehen würde. Neben Schlittenversuchen wurde auch ein Crash nach Euro NCAP durchgeführt, um zu untersuchen, wie sich die futuristische Sitzposition im Zusammenspiel mit einer heutigen Fahrzeugstruktur auf das Verletzungsrisiko auswirkt. Die Verletzungswerte im Vergleich zu einem Crash mit aufrechter Sitzposition in einem identischen Fahrzeugtyp machen deutlich, wie schwerwiegend der Unterschied ist.
Die Schlittenversuche in rückwärtsgewandter und liegender Position zeigen, dass ein heute verbauter 3-Punkt-Gurt nicht ausreichend wäre. Der Dummy wurde nicht im Sitz gehalten, sondern stieg über die Sitzlehne wie über eine Rampe auf. Zudem brach die Rückenlehne des Sitzes bereits bei 30 km/h und verstärkten diesen Effekt zusätzlich, sodass der Insasse bei einem Unfall mit dem Fahrzeugdach kollidieren würde. Auch bei einer seitlichen Sitzposition kann es zu Problemen kommen, wenn der Fahrer aus dem Gurt herausfällt oder sich selbst mit dem Diagonalgurt am Hals verletzt.

Fazit: Heutige Rückhaltesysteme eigenen sich nicht für die veränderten Sitzpositionen in der automatisiert fahrenden Zukunft. Dafür müssen neue Konzepte für Airbags, Gurte und Sitze entwickelt werden, sie müssen den veränderten Positionen und Bewegungsabläufen der Insassen angepasst werden. Auch die Fahrzeugstruktur (A-, B-Säule, Armaturenbrett etc.) muss so gestaltet werden, dass eine Kollision des Insassen damit verhindert wird.

 

Bildquelle: Pixabay

Motorradfahren nur mit Autoführerschein – das ist jetzt möglich

Für zahlreiche Autofahrer geht neuerdings ein Wunsch in Erfüllung: Sie dürfen mit ihrem Pkw-Führerschein auch Motorrad fahren. Vorausgesetzt sie sind älter als 25 Jahre, besitzen ihre Fahrerlaubnis seit mindestens fünf Jahren und haben neun Unterrichtseinheiten absolviert, erlaubt ihnen der Gesetzgeber nun, Motorräder der Klasse A1 ohne zusätzliche Führerscheinprüfung zu steuern.

Umstieg auf Kraftrad wird für Autofahrer leichter

Ab diesem Jahr wird Autofahrern der Umstieg auf das Zweirad erleichtert – endlich werden sich viele freuen. Nun dürfen auch Leichtkrafträder oder Motorroller bis 125 Kubikzentimeter Hubraum und mit bis zu 15 PS Leistung ohne Zusatzprüfung mit dem Führerschein B196 gesteuert werden. Erforderlich dafür sind lediglich eine Fahrerschulung mit mindestens vier theoretischen und fünf praktischen Unterrichtseinheiten zu jeweils 90 Minuten sowie fünf Jahre Vorbesitz einer Fahrerlaubnis der Pkw-Klasse B und ein Mindestalter von 25 Jahren. Dann steht einem Start in die Zweirad-Saison nichts mehr im Weg.

Sicherheitsexperten warnen allerdings, diese neue Freiheit verantwortungsvoll zu genießen. Denn wer bislang nur Autofahren gewöhnt ist, muss sich beim Zweirad auf einige Unterschiede einstellen. Das gilt nicht zuletzt auch für die Bekleidung unterwegs. Denn auf Leichtkrafträdern oder den beliebten Motorrollern ist im Falle eines Sturzes die körperliche Unversehrtheit deutlich mehr gefährdet als im Auto. Dem sollten die neuen Zweirad-Piloten mit entsprechender Schutzkleidung Rechnung tragen.

Mit der Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung – wie es im Amtsdeutsch heißt – will das Bundesverkehrsministerium nach eigener Aussage den Zugang zum Roller erleichtern – und damit eine Alternative zum Auto insbesondere im innerstädtischen Verkehr fördern.

Bildquelle: Pixabay

Die Top-Ten-Ausreden der Mautsünder in Österreich

Deutsche Autofahrer dürfen ab Juni wieder nach Österreich einreisen – das gilt sowohl für Geschäftsreisen als auch für Touristen. Damit die wiedergewonnene Reisefreiheit kein böses Nachspiel hat, sollte man nicht vergessen, eine gültige Vignette zu besorgen. Dies passiert jedoch so oft, dass der ADAC eine Liste der top Ausreden zusammengestellt hat.

Die Top-Ten Ausreden der 79.000 Mautsünder aus 2019:
Ausreden wie „mein Hund hat das Pickerl gefressen“ oder die „Vignette ist in der Handtasche meiner Frau“ werden nur wenig nützen. 2019 wurden insgesamt 220.325 Vignettensünder erwischt – 36 Prozent, also rund 79.000 der Fahrzeuge, stammten aus Deutschland. Im Jahr 2018 waren es noch 42 Prozent. Und die Strafen sind happig, es wird eine Ersatzmaut in Höhe von 120 Euro oder ein Bußgeld ab 300 Euro fällig.

Die Top-Ten der Ausreden:
1. Ich habe nichts von der Vignettenpflicht in Österreich gewusst
2. Ich habe nicht gewusst, wo man sich eine Vignette kaufen kann
3. Ich habe nicht gewusst, dass man bei einem Windschutzscheibenbruch eine Ersatzvignette erhält
4. Das Navi hat mich auf die Autobahn gelotst
5. Es ist umständlich, eine 10-Tages-Vignette von der Windschutzscheibe abzulösen
6. Ich muss schnell ins Krankenhaus
7. Ich habe keine Vertriebsstelle gefunden
8. Ich habe keine Vignette an der Vertriebsstelle erhalten
9. Ich habe die Vignettenpflicht-Schilder nicht gesehen
10. Das ist nicht mein Auto

Autofahrer sollten also unbedingt eine Vignette erwerben. Der Preis für die Pkw-Jahresvignette beträgt 91,10 Euro, für zwei Monate 27,40 Euro, und das 10-Tages-Pickerl kostet 9,40 Euro. Motorradfahrer müssen für die Jahresvignette 36,20 Euro, für die Zwei-Monats-Vignette 13,70 Euro und die Zehn-Tages-Vignette 5,40 Euro bezahlen. Wer häufiger nach Österreich reist, kauft in der Regel eine Jahresvignette. Diese lohnt sich für Vielfahrer erst ab August nicht mehr. Die Zeit von August bis Ende November können diese mit zwei Zwei-Monats-Vignetten überbrücken.

Bildquelle: Pixabay

Was tun bei einem plötzlichen Motorstillstand?

Auch wenn Autos in den vergangenen Jahren immer sicherer geworden sind, kann es dennoch zu plötzlichen Ausfällen oder Problemen kommen – zum Beispiel einem Motorstillstand. Wie du als Autofahrer reagieren solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

So reagieren Autofahrer bei einem Motorstillstand richtig
Die gute Nachricht vorab: Der Fahrer muss bei einem Motorstillstand zwar damit rechnen, dass die Servounterstützung von Lenkung und Bremse ebenfalls ausfallen und große Kräfte notwendig werden, um das Auto zum Stehen zu bringen. Doch auch wenn das Bremspedal sich blockiert anfühlt, kann das Auto bei vollem Druck relativ sicher abgebremst werden. Autofahrer sollten wenn möglich an den rechten Fahrbahnrand bzw. auf den Standstreifen lenken. Dann ist der Pannendienst anzurufen – geht von dem Auto eine Gefahr aus, sollte zusätzlich die Polizei hinzugerufen werden.
Liegt ein Defekt am Automotor vor, macht dieser nicht von jetzt auf gleich schlapp. Häufig macht sich ein Schaden am Motor schleichend bemerkbar, etwa anhand einer nachlassenden Leistung. Aber auch ungewohnte Geräusche können auf einen Schaden am Motor hinweisen. Das sind die häufigsten Anzeichen, die auf einen Defekt am Motor hindeuten können:

? Der Motor erbringt spürbar weniger Leistung
? Der Motor überhitzt
? Der Motor weist eine unregelmäßige Drehzahl auf
? Der Motor hat Aussetzer
? Die Motorwarnleuchte leuchtet im Cockpit auf
? Es wird mehr Öl als sonst verbraucht (kann auf undichte Systeme hinweisen)
? Die Abgase des Autos sind weißlich, dunkel oder blau gefärbt
? Ungewöhnliche Geräusche am Motor (wie Klappern) und Vibrationen
? Geruch nach Kraftstoff im und im Auto
? Verlust von Kühlwasser (kann auf undichte Systeme hinweisen)
? Schaum oder weiße Flüssigkeit auf dem Öl-Deckel
? Spürbare Veränderungen am Getriebe

Kommt dir etwas an deinem Auto oder dem Motor komisch vor? – Dann lass keine Zeit verstreichen und melde dich bei uns!

Bildquelle: Pixabay

 

Unfall-Risikogruppe: Wie gefährdet sind junge Autofahrer?

Ihr Bevölkerungsanteil liegt bei nur bei 8 Prozent, aber sie machen 16 Prozent der im deutschen Straßenverkehr Verunglückten aus: Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren. Sie gelten als Hochrisikogruppe und tatsächlich belegen Statistiken, dass die jungen Führerscheinneulinge aufgrund mangelnder Fahrroutine und anderer altersbedingter Verhaltensweisen häufiger in Unfälle verwickelt sind als ältere Verkehrsteilnehmer.

Mehr Pkw-Alleinunfälle bei 18- bis 24-jährigen Autofahrern

Die ADAC-Unfallforschung hat untersucht, unter welchen Umständen die Unfälle der Jungen passieren. Analysiert wurden dabei Unfälle, zu denen ein Hubschrauber der ADAC-Luftrettung gerufen wurde.
Dass es jungen Fahranfängern an Routine fehlt, zeigen die Häufungen bei einigen spezifischen Unfallkonstellationen. So sind 18- bis 24-Jährige weitaus häufiger als Ältere an so genannten Pkw-Alleinunfällen beteiligt, also an Unfällen ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer. Ein Grund dafür ist, dass junge Leute ihr Können oft nicht richtig einschätzen und etwa mit überhöhter und der Situation nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs sind. In der Folge kommen sie von der Fahrbahn ab oder geraten in den Gegenverkehr. Auch Fehler beim Überholen treten bei jüngeren Verkehrsteilnehmern öfter auf.
Ein weiteres Problem ist das Fahrzeugalter: So fahren 18- bis 24-Jährige im Schnitt ein um ein Jahr älteres Fahrzeug als andere Pkw-Fahrer. Im Vergleich zu neueren Pkw fehlen älteren Autos oftmals Sicherheitsausstattungen, die die Fahrzeuginsassen bei einem Unfall besser schützen können.
Seitdem im Jahr 2008 das „Begleitete Fahren mit 17“ bundesweit eingeführt wurde, ist der Anteil der Unfälle, die durch junge Fahrer verursacht wurden, gesunken. Während 2008 noch mehr als jeder dritte Unfall auf das Konto eines Fahranfängers ging, war es 2017 nur noch jeder fünfte Unfall. Auch das absolute Alkoholverbot für die Jungen zeigt Wirkung. Trotz dieser positiven Entwicklungen ist es jedoch aus Sicht des ADAC zu früh, um Entwarnung für die Gruppe der Fahranfänger zu geben. Stattdessen setzt sich der ADAC aufgrund der altersspezifischen Risiken für eine darauf abgestimmte Erweiterung der Fahrausbildung ein. Und die Phase des strikten Alkoholverbots soll nach Ansicht des Clubs von 21 auf 24 Jahre verlängert werden.

Bildquelle: Pixabay

 

Das müsst ihr während einer Polizeikontrolle definitiv nicht machen

Viele Autofahrer sind verunsichert: Was darf ein Polizeibeamter im Rahmen einer Verkehrskontrolle nicht von mir verlangen? Wir sagen dir, was du wissen solltest.

Was Polizisten nicht von Autofahrern verlangen dürfen.

Während einer Polizeikontrolle im Straßenverkehr verfügen Polizisten über Rechte und Pflichten – Autofahrer jedoch auch. Unter anderem hast du folgende Pflichten: Du musst einem Polizisten während einer Verkehrskontrolle deinen Führerschein und Fahrzeugschein aushändigen. Außerdem bist du verpflichtet, deine Personalien zu nennen. Auch das Vorzeigen von Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste kann von dir verlangt werden. Was du jedoch nicht machen musst, ist das Mitführen bzw. Vorzeigen deines Personalausweises, wie bussgeldkatalog.org schreibt: "In Deutschland gibt es zwar eine Ausweispflicht, wonach jeder ab dem 16. Lebensjahr im Besitz eines Personalausweises oder Reisepasses sein muss, doch zugleich sieht das Personalausweisgesetz keine Pflicht vor, wonach man den Personalausweis mit sich führen muss." Somit können Polizeibeamte nicht das Vorzeigen deines Ausweises verlangen. Aber: "Sie sind jedoch dennoch berechtigt, die Identität festzustellen und Personalien zu überprüfen," – siehe oben. Des Weiteren bist du nicht dazu verpflichtet…
...dein Handy vorzuzeigen oder gar durchsuchen zu lassen.
...Auskünfte zu geben oder Fragen zu beantworten (Ausnahme: Angaben der Personalien).
...einem Alkohol- oder Drogentest zuzustimmen (Ausnahmen: Richterlicher Beschluss; Gefahr in Verzug).
...der Durchsuchung deines Fahrzeugs oder Taschen zuzustimmen (Ausnahmen: Überprüfung des Fahrzeugzustandes, der Beladung und Ausrüstung – Verdacht muss konkret begründet sein; Überprüfung von Kofferraum, Handschuhfach und/oder Gepäckstücken mit richterlichem Beschluss
...mit auf die Wache zu kommen, weil du dich nicht kooperativ zeigst (§239 StGB (Freiheitsberaubung)).
...dich selbst zu belasten und "Weisungen zu befolgen, die ausschließlich dem Zweck dienen, eine Verkehrsordnungswidrigkeit oder Straftat zu verfolgen." – bussgeldkatalog.org.

 

Bildquelle: pixabay.com

Traumwagen nach Maß: Der Opel Insignia Exclusive

Rüsselsheim. Das eigene Traumauto im ganz persönlichen, einzigartigen Farbton kreieren – das funktioniert mit dem Individualisierungsprogramm Opel Exclusive. Damit können Opel Insignia-Käufer – unabhängig davon, ob sie sich für einen Grand Sport, Sports Tourer oder Country Tourer entscheiden...
Hier gibt es mehr Informationen zu diesem Thema...
Möchten Sie einen Kommentar hierzu schreiben?

„Als Team eng beieinander stehen“: 2.600 Teilnehmer beim siebten Opel-Firmenlauf Rüsselsheim.

„Mit PACE! ans Ziel“ lautete in diesem Jahr das Motto für alle Opelaner beim siebten Firmenlauf. Nicht umsonst wählten die Verantwortlichen diesen Slogan für die Opel-Lauf-T Shirts...
Hier gibt es mehr Informationen zu diesem Thema...
Möchten Sie einen Kommentar hierzu schreiben?

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoff- und Stromverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH , Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.

 


Skoda Superb
AMBITION NAVI MATIX-LED PDC LM17 EHECKKLAPPE (...)
Preis (brutto): 30.885,00 €
Preis (netto): 26.625,00 €
MWSt. ausweisbar
Verbrauch: 5.5 l/100km
co2-Emissionen: 125 gr/100km

Skoda Superb
AMBITION NAVI MATIX-LED PDC LM17 EHECKKLAPPE (...)
Preis (brutto): 30.885,00 €
Preis (netto): 26.625,00 €
MWSt. ausweisbar
Verbrauch: 5.5 l/100km
co2-Emissionen: 125 gr/100km

Skoda Karoq
AMBITION NAVI LED-SCHEINWERFER KAMERA AHK LM17 (...)
Preis (brutto): 30.885,00 €
Preis (netto): 26.625,00 €
MWSt. ausweisbar
Verbrauch: 5.3 l/100km
co2-Emissionen: 120 gr/100km
Autohaus Slagman

Ulmenstr. 279
40468 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 417 17 17
Telefax: 02 11 / 417 17 27

Zur Standortseite bitte hier klicken

Autohaus Slagman

Ulmenstr. 279
40468 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 417 17 17
Telefax: 02 11 / 417 17 27

Zur Standortseite bitte hier klicken

Öffnungszeiten
Verkauf

Montag - Freitag
9.30 - 18.00 Uhr

Samstag
9.30 - 13.00 Uhr

Service

Montag - Freitag
7.00 - 18.00 Uhr

Öffnungszeiten

Verkauf

Montag - Freitag
9.30 - 18.00 Uhr

Samstag
9.30 - 13.00 Uhr

Öffnungszeiten

Service

Montag - Freitag
7.00 - 18.00 Uhr

  • 75 Jahre im Dienst unserer Kunden
  • Werkstatt für alle Marken
  • Freier Opel-Spezialist
  • 75 Jahre im Dienst unserer Kunden
  • Werkstatt für alle Marken
  • Freier Opel-Spezialist
  • 75 Jahre im Dienst unserer Kunden
  • Werkstatt für alle Marken
  • Freier Opel-Spezialist
Aktuelle Angebote aus dem Zentrallager